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Dominika gastmann

Rürup Rente

für wen und wann macht sie Sinn?

Anzeige – Die Rürup Rente, genannt auch Basis Rente, ist als Alternative zur Riester Rente „erfunden“ worden.

Die Idee war sehr einfach und sehr gut – durch Steuervorteile werden die Menschen dazu motiviert, privat fürs Alter vorzusorgen.

Wie funktioniert das? Du suchst Dir eine Gesellschaft aus, gibst dieser Gesellschaft Geld und diese legt es in Deinem Namen an. Dann kriegst Du das Geld als Rentner lebenslang in mtl. Zahlungen zurück. Das Finanzamt sagt: „Für jedes Jahr, in dem Du Geld in Deinen Vertrag eingezahlt hast, musst Du weniger Steuern zahlen und erhältst eine Rückerstattung.“ Mit anderen Worten kannst Du Deine Einzahlungen steuerlich absetzen. Sogar bis zum Jahr 2025 kannst Du immer die gleichen Beträge einzahlen und trotzdem in jedem Jahr eine um 2% höhere Summe steuerlich geltend machen (bis die Summe 100% erreicht hatte).

Die Grundidee war, dass dieses Produkt besonders für Selbständige attraktiv sein soll. Zudem gibt es bei der Rürup Rente die Möglichkeit, mehrmals im Jahr spontan Geld in den Vertrag einzuzahlen, bis die Summe 25787€ erreicht hat. Und solltest Du sogar verheiratet sein, kannst Du bis zu 47448€ pro Jahr auf Deinen Vertrag überweisen. Also kannst Du noch am 30.12. eine gewisse Summe einzahlen, um dadurch Deine Steuerlast (nachträglich) zu reduzieren.

Obwohl die Rürup Rente für die Selbständigen gedacht war, ist sie tatsächlich auch ein sehr interessantes Produkt für Gutverdiener.

Das waren die positiven Aspekte der Basis Rente. Es gibt aber auch paar negative Punkte:

So hat die Rürup Rente fast die gleichen Begrenzungen, wie die gesetzliche Rente. Im Rentenalter ist diese Rente kaum vererbbar. Wenn, dann nur an den Ehepartner und auch nur dann, wenn dafür im Vorfeld eine Zusatzversicherung abgeschlossen worden ist. Zudem gilt das nur für eine begrenzte Laufzeit. Also kann es sein, dass Du dort sehr viel Geld eingezahlt hast, welches nach Deinem Tod an die Versicherungsgesellschaft zurück „fließt“.

Außerdem ist zu beachten, dass wenn Du einen Vertrag abgeschlossen hast, der miserabel läuft und eigentlich Dein Geld vernichtet, anstatt es zu vermehren, Du nicht mehr auf einen besseren Vertrag (wie bei der Riester Rente) wechseln kannst. Du kannst es nur die Beitragszahlungen einstellen und darauf hoffen, dass die Gesellschaft nicht das ganze Geld einbehält. Du kannst den Vertrag auch nicht kündigen um Minimum „etwas“ zu retten, es gibt nur eine Option: Beitragsfrei bleiben.

Zusammen gefasst: Ja, die Idee ist sehr gut, die Kontrolle über die Produkte die auf dem Markt sind -„no comments“. Aus meiner Sicht, macht es als zusätzliches Altersvorsorge-Produkt bei einem sehr guten Versicherungspartner in vielen Fällen durchaus Sinn, sich für die Rürup-Rente zu entscheiden, sofern es nicht das einzige Altersvorsorge Produkt bleibt.

Dominika Czerniawska-Gastmann,

Finanzberaterin selbstständiger,

Handelsvertreter für Swiss Life Select

Lister Str. 11, 30163 Hannover,

Telefon: 0511 901110, Mobil: 0152-53-934079

30362@swisslife-select.de, www.swisslife-select.de

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gastmann

Riester Yes or No?

Derzeit gibt es eine interessante Diskussion – Ist Riester ein gutes Konzept? – Macht es Sinn, einen Altersvorsorge-Vertrag nach dem Altersvermögensgesetz (AVmG) abzuschließen?

Hier paar Gründe, warum ich Riester super finde:

  1. Ich habe die freie Wahl, mit welchem Partner ich meinen Vertrag abschließe. Und auch was für einen. Ich kann mir eine Garantie einbauen lassen oder voll ins Investment gehen, es ist meine Entscheidung
  2. Ich habe die Möglichkeit, ohne großen Trara den Beitrag jederzeit zu reduzieren oder zu erhöhen. Also kann ich die Beiträge immer an meine persönliche und aktuelle finanzielle Situation anpassen.
  3. Ich habe die Freiheit selbst zu bestimmen, ab wann ich die Riester-Rente nutzen möchte. Eine Mandantin von mir hatte eine Riester Rente bis zum Endalter von 63 Jahren unterschrieben. Sie ist jetzt 57. Und sie weiß, dass sie dank der Riester-Rente mit 63 Jahren trotz geringerer gesetzlicher Rentenversicherung aufhören kann zu arbeiten, weil ihre Riester-Rente die Lücke füllt.

Sie sagte: vielleicht höre ich nicht auf, vielleicht reduziere ich nur meine Arbeitstage, aber dank der Auszahlung der Riester-Rente mit 63 kann ich mir diese angenehmen Gedanken machen.

  1. Keine Möglichkeit, an das Geld früher heran zu kommen. Ich habe so viele Mandanten, gerade in der Generation 50+, die mal eine Renten-/Lebensversicherung hatten, aber sich beispielsweise ein Auto oder eine neue Einbauküche gekauft haben. Die Verträge sind dafür einfach geplündert worden. Jetzt stehen sie finanziell fast nackt da und hoffen, dass sie von der gesetzliche Rente überleben werden.
  2. Den Steuervorteil und den staatlichen Zuschuss – das Finanzamt kriegt sehr viel Geld von mir, deswegen freue ich mich jedes Mal, wenn ich etwas davon zurück bekomme.
  3. Dass ich den Anbieter wechseln kann und mein angespartes Guthaben auf den neuen Anbieter recht unkompliziert übertragen wird.

Es gibt auch etwas, was ich bei der Riester-Rente nicht mag.

  1. Ich mag es nicht, dass Selbständige alleine, ohne von anderen abhängig zu sein, diesen Vertrag nicht abschließen dürfen. Hier fühle ich mich als Freiberuflerin diskriminiert. Ich konnte riestern, weil mein Ehemann es auch macht, nur wenn er aufhört stehe ich im Regen. Ich muss für meine Altersvorsorge selbst vorsorgen, mir ist aber ein Produkt mit der staatlichen Turbo-Unterstützung verweigert worden, irgendwie uncool.
  2. Dass gefühlt jedes Unternehmen ein Riester-Produkt „produzieren“ kann. Es kann aber nicht jedes Unternehmen das Geld für die Kunden mit Gewinn investieren oder die interne Kostenstruktur so schmal halten, dass nicht alle Gewinne des Kunden zerfressen werden.

Also aus meiner Sicht ist Riester ein sehr gutes Ergänzungsprodukt für die Altersvorsorge. Nur leider sind auf dem Markt sehr viele toxische Gesellschaften, die für den Kunden „vergessen“, die Gewinne zu erwirtschaften oder deren Kosten so hoch sind, dass diese die Gewinne „zerfressen“. Hier lohnt es sich, die Angebote zu vergleichen und das nicht unbedingt von einem „Onlineportal“ oder dem Discounter. Der Vergleich ist wichtig, um einfach für sich selbst das beste Produkt herauszusuchen, damit für die Rente mit Turbounterstützung vom Staat vernünftig vorgesorgt ist.

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Dominika gastmann

Ach die goldene 40. Tolles Alter!

Du bist zwischen 40 und 50 Jahren alt?

Welche finanzielle Entscheidungen musst Du jetzt noch treffen?

Ach die goldene 40. Tolles Alter! Die Kinder sind groß genug um allein zu Hause zu bleiben. Im beruflichen Leben sind die Entscheidungen längst getroffen und jetzt kannst Du Dich ganz entspannt weiterentwickeln und Deinen Hobbys nachgehen. Die Routine ist da, weil jeder Griff sitzt. Dennoch ist es genau wie beim Arzt: Ein regelmäßiger Check der finanziellen Situation verlängert das Leben.


Fangen wir mit der Zukunft an, bitte beantworte Dir selbst schriftlich,
so ehrlich wie möglich diese Fragen:

1.    Wann willst Du in Rente gehen? Mit 67? Mit 65? Mit 63?

2.    Wenn Du in Rente gehst, hast du dann 365 Tage frei?
    Weißt Du, was Du machen wirst? Hast Du einen Plan?

3.    Mal angenommen Du gehst schon Morgen in Rente und ab sofort hast
    Du 365 Tage frei. Wie viel Geld mtl. brauchst Du, um Deinen Plan zu verfolgen?         Um zu Leben? Mehr als Du jetzt Netto hast? Gleiche Summe? Weniger?

4.    Wenn Du ein Pflegefall wirst, können Du oder Deine Angehörigen eine
    Zuzahlung von durchschnittlich 2068€ pro Monat leisten? Und falls ja, wie lange?

5.    Auch wenn Deine Immobilie bis dahin abgezahlt ist, hast Du das nötige
    Kleingeld für die Instandhaltung?


Du hast die Fragen beantwortet? Dann muss Du nur real, für Dich Deinen aktuellen „Ist-Zustand“ berechnen. Wie?

Suche alle Verträge, die mit Deiner Rente zu tun haben. Suche die Verträge mit dem Begriff „mögliche Rente“ heraus. Suche die mit dem Wert von 3% raus. Addiere alle Summen, auch die von den Rentenbescheiden und von den Kapitalanlagen (bei denen tust Du so, als ob die Summe mit Deinem 90. Lebensjahr verbraucht wäre). Und jetzt multipliziere es mit 0,56 (Kaufkraftverlust für die nächsten 25 Jahre bei 2% Inflation). Jetzt hast Du den realen Wert von dem Geld, von dem Du in der Rente leben solltest. Und auch evtl. Steuern, Sozialabgaben und die private Krankenversicherung bezahlen solltest. Reicht es? Oder solltest Du doch den einen oder anderen Beitrag erhöhen? Noch hast du etwas Zeit dafür, dass Dein Geld für Dich arbeitet und auch, um alle möglichen staatlichen Unterstützungen zur kassieren.

Da Du jetzt die Verträge ausgesucht hast, schau nach, bis wann diese laufen (suche nach dem Enddatum). Halb so schlimm, wenn Du bis 67 arbeiten willst und die bis 65 laufen. Dann musst Du eben das Geld nochmal anlegen. Schlimmer, wenn die bis 67 laufen und du nur bis 64 arbeiten willst. Um diese Situation zu lösen, musst Du jetzt extra Geld anlegen, damit Du die fehlenden Jahre überbrücken kannst, weil früher nach dem Kapital zu greifen, bedeutet große Kapitalverluste. Die letzten Jahre sind eben die „Fetten Jahre“.
Und das Thema Pflegefall, ja auch ich bin Mitte 40 und ja auch ich „will nicht darüber nachdenken“. Nur hatte ich beide Schwiegereltern im Pflegeheim gehabt, und es hat ordentlich Geld gekostet. Geld, das aus deren Vermögen zugezahlt werden musste. Nach dem Verkauf von deren Wohnung in Hannover Bothfeld, konnten sie sich das leisten, aber nur ca. 9 Jahre lang und nur wenn Beide in der Pflegestufe 1 geblieben wären. Also macht die PflegeTageGeld-Versicherung für unsere Generation und eventuell auch noch für die eigenen Elternteile sehr viel Sinn. Besser ein paar € jetzt bezahlen, als später den „Familienschmuck“ verkaufen zu müssen.

Zurück zum hier und jetzt. Das sind die letzte Griffe, die beim
„Finanzen TÜV“ gemacht werden sollten:

1. Prüfe, ob die Summe für Dein KrankenTageGeld  und die Berufsunfähigkeitsrente immer noch zu Deinem jetzigen Verdienst und Lebensstill passen. Falls nicht erhöhe diese, denn Krankheiten passieren.

2. Auf dem TagesGeldKonto sollten maximal 3 Monatsgehälter „Griffbereit“ liegen. Wenn es mehr ist, ist es eine Kapitalvernichtung, weil zurzeit eine Inflation von ca. 2% herrscht. Also jedes Jahr ist das Geld ca. 2% weniger Wert. Wende Dich an einen guten und unabhängigen Finanzberater*in und lasse Dir einen Investmentsparplan berechnen, mit Fonds die kaum kosten aber immer noch ca. 2-3% Netto-Rendite (also ausgezahlten) abwerfen. So schützt Du das Geld und hast trotzdem die nötige Liquidität.

Geschafft! Jetzt dürfen wir weiter an der „zurück zur
Normalität“ arbeiten und hoffen, dass keine
„shout & down & und andere locks“ kommen.

Liebe Grüße
Eure hervorragende Finanzberaterin
Dominika Czerniawska-Gastmann

Dominika Czerniawska-Gastmann, Finanzberaterin selbstständiger
Handelsvertreter für Swiss Life Select

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Dominika gastmann

Was musst Du bei Deinen Finanzen im Auge behalten, damit es Dir gut geht?

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Du bist zwischen 30 und 40 Jahre alt?

Uff, endlich bist Du im Leben angekommen, Deine bessere Hälfte lächelt Dich am Frühstückstisch an, das erste Kind babbelt unter dem Tisch und auch im Job läuft es rund. Welche finanziellen Punkte musst Du jetzt im Auge behalten, damit es Dir jetzt und in der Zukunft gut geht?

Denke an die Basics! Das heißt:

 gesund oder krank, das Einkommen muss da sein.

Klar, wenn Du kurz krank und Angestellter bist, bekommst Du Dein Gehalt 6 Wochen lang unverändert weiterbezahlt. Kein Problem, kein Thema. Erste finanzielle Verlustfallen warten jedoch auf Dich, wenn Du länger als 43 Tage krank sein solltest. Ab diesem Moment kommt Dein Gehalt nicht mehr von Deinem Arbeitsgeber, sondern von Deiner Krankenkasse und die bezahlt eben nur ca. 70% von Deinem Nettolohn. Kannst Du Deinen Lebensstandard weiter so halten, wenn Dir plötzlich Monat für Monat z.B. 900 Euro fehlen? Falls nicht, stellt das Krankentagegeld die ideale Lösung dar.

Bist Du nicht nur länger krank, sondern sogar berufsunfähig und Du hast privat nicht vorgesorgt, dann hast du ein sehr großes Problem. Um eine Erwerbsminderungsrente von der gesetzlichen Rentenversicherung zu bekommen, musst Du nachweisen, dass Du nicht in der Lage bist, länger als 4 Stunden am Stück Deine Arbeit auszuüben UND es ist dabei egal, welcher Arbeit Du nachgehst. Und dann, wenn du diese Hürde überspringst und Du eine Erwerbsminderungsrente bekommst, ist deren Höhe zu viel, um zu sterben und definitiv zu wenig, um zu leben. Also ja, eine Berufsunfähigkeits- oder Grundunfähigkeitsversicherung MUSS spätestens jetzt her!

Ok, klar, wenn Du stirbst, hast Du persönlich keine finanziellen Probleme oder Bedürfnisse mehr. Aber gerade jetzt ist ein guter Moment zu analysieren, ob es Personen gibt, denen nach Deinem Tod eine finanzielle Hungersnot droht. Besonderes unverheiratete Partner, die vielleicht weniger verdienen und / oder auf die Kinder aufpassen, sind eine sehr große Risikogruppe und können mit einer einfachen Risikolebensversicherung ab sofort ruhiger schlafen.

Uff, die Basics sind erledigt und

abgesichert, was jetzt?

Jetzt musst Du Dich nur um 3 Töpfe kümmern:

–                Kurzfristige Mittel oder so genannte eiserne Reserve: Auch auf dem Tagesgeldkonto oder in einem guten Rentenfond sollte eine Summe von 3 Monatsnettogehältern zu finden sein. Das ist Dein Urlaubs-, Autoreparaturen- und kaputtes Waschmaschinen-Geld.

–   Mittelfristige Mittel: Hier macht definitiv ein guter Investment- Sparplan Sinn. Dort sollten ca. 20% von Deinen Nettoverdiensten pro Monat angelegt sein – diese Summe sorgt für

     Dein neues Auto, Deine Immobilienanzahlung oder Deine Hochzeitsreise.

–   Langfristige Mittel: – ob Riester, Rürup, betriebliche Rente, eigene Immobilie, eine  Gesellschaftsbeteiligung – das alles sind  Sachen, die wie ein guter Wein Zeit brauchen, um Wert zu haben. Und diese Investitionen sollen Dir dazu dienen, dass es Dir auch in  30 Jahren finanziell gut geht. Die Faustregel  lautet hier – Minimum 10% von Deinem  Nettoverdienst sollen Gewinn bringen, indem  das Geld langfristig investiert wird.

Solltest Du dazu Fragen haben, beantworte ich sie Dir sehr gerne. Und bis dahin wünsche ich uns allen einen schönen

und ruhigen Sommer.

Dominika

Dominika Czerniawska-Gastmann, Finanzberaterin selbstständiger

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Dominika gastmann

Du bist zwischen 20 – 30 Jahre alt? Tipps von Dominika

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Welche finanziellen Entscheidunge solltest Du dann für Dich treffen?

Ach ja, die “Goldenen Twenties“! Vielleicht noch im Studium oder bereits in den ersten Jobs.

Die Rente ist noch weit weg, Familie noch nicht wirklich in Planung und

den Partner*in gerade eben erst bei Tinder markiert.

Geld ist da, Freiheit auch. Nur wie und wohin mit dem Geld? Was macht Sinn und was nicht?

Dieses Wissen, das fehlt noch. Was kannst Du jetzt für Dich machen?

  1. Habe Träume und Ziele, und berechne diese.

Mach Dir einen Plan, was Du willst! Nimm einen Taschenrechner, Papier, Bleistift und rechne!

Willst Du nur bis 50 arbeiten – perfekt! Wie viel Geld brauchst Du in der Summe, damit du von Kapitalerträgen und/oder Mieteinnahmen leben kannst?

Du träumst davon, ein Home Office an einem Ort zu haben, wo Du die Füße im Meer, die Sonne im Gesicht und die Palmen über dem Kopf hast – perfekt! Rechne aus – wie hoch sind dort die Lebenshaltungskosten, wie viel musst Du für deine Unterkunft bezahlen, wie viel Geld brauchst Du, um dort hinzuziehen und eine kleine Reserve zu haben?

Du willst 6 Monate im Jahr arbeiten und 6 Monate verreisen – perfekt! Also musst Du Deine festen Kosten (Miete, Essen, Kleidung ) kennen und von der Hälfte Deiner Einnahmen leben, so kannst Du Dich auch finanzieren, wenn Du auf der Reise bist und nichts verdienst.

Du willst – Familie, 2 Kinder, Hund, Katze und ein Häuschen haben – perfekt! Wo soll die Immobilie stehen? Wohnung? Haus? Wer bleibt mit den Kindern in den ersten Jahren zu Hause? Willst Du Deine Kinder nur abends sehen oder doch vielleicht die Arbeitswoche verkürzen? Falls ja, rechne es aus! Wie viel Kapital brauchst du? Wie viel würde Dein „zu Hause“ kosten? Min. 15% des Preises solltest Du als Eigenkapital haben, dann ist die Finanzierung viel einfacher. Und dann denke rechtzeitig an eine Berufsunfähigkeitsversicherung und an Krankentagegeld, dies sichert Dir die mtl. Abzahlungsrate, auch wenn Du krank bist und nicht arbeiten kannst. Die Faustregel hier ist – investiere 10% von jedem 1€ den Du verdienst (also Brutto) und deine Träume werden wahr!

  1. Finger & Unterschriften weg von Krediten und Produkten auf Raten, auch vom Dispo!

Jeder Klick im Internet und jeder Blick auf Media soll uns dazu bringen, dass wir KAUFEN und am besten viel und am besten auf Pump (inclusive Leasing und „NullZinsenRaten“). Und das ist das Dümmste, was Du machen kannst. Alles, was Du auf Raten oder Kredit kaufst, ist ein Ding, mit dem Du vielleicht 1-2 Tage Freude hast, aber es jahrelang abzahlst. Und so kommst Du wirklich nie aus der Schlinge raus, weil nach der Abzahlung wieder eine mtl. Summe frei ist – und dann kommt der Gedanke: „Endlich, ich will leben, ein neues … muss her“ und die monatliche Belastung fängt von vorne an.

Und trotzdem: Der größte Idiotismus ist, sich auf einen Dispokredit einzulassen. Auch wenn die Bank es sooooo sehr will, dass Du einen Dispokredit besitzt – lass Dir den nicht aufdrängen. Finger weg, auch nicht “für alle Fälle”. Das ist eine einmalige „Leihgabe“, die Du dann ein Leben lang wieder und wieder zurück zahlst. Weil die einmalig genutzte Summe Dir im nächsten Monat fehlt.

  1. Investiere das Geld!

Investieren, das bedeutet Dinge zu kaufen, die Dir Geld bringen. Brauchst Du einen neuen Computer, um besser Deinen Job zu verrichten und um mehr zu verdienen, dann ist es eine Investition. Kaufst Du ihn, um zu spielen, dann ist es ein Blödsinn. Es ist dann eine Ausgabe und keine Investition. Es bringt Dir kein Geld, sondern es kostet Dich (z. B. Strom).

Jetzt ist es für Dich Zeit, sich mit Aktien, ETF, Private Equity und Fonds zu beschäftigen. Und JETZT ist es Zeit, sich einen Fondsparplan anzulegen. Mit mehreren Fonds aus verschiedenen Unternehmen (s. g. Fondshäusern). Mit dem Fondssparplan bist Du finanziell flexibel und hast geringere Kosten.

Mit Aktien lernst Du, wie der Markt funktioniert und auch wenn Du Geld verlieren solltest, gewinnst Du Wissen für die Zukunft. Und bitte nicht gleich in Summen, wie -10.000 € denken. Fang mit einzelnen Aktien von einzelnen Unternehmen an. Höre die Podcasts, schaue Youtube-Videos, lese dazu. Dieses Wissen bringt Dir Geld!

  1. Trotzdem an Deine Rente denken!

Mit einem kleinen Betrag jetzt (hier ist die Zeit auf Deiner Seite), kannst Du super viel fürs Übermorgen machen. Betriebliche Altersvorsorge, Riesterrente, Rüruprente, egal was davon, mache es! Alleine von der gesetzlichen Rentenversicherung wirst Du im Alter nicht überleben können.

5.ZinsenZinssatz im Auge behalten.

Auch wenn Du zurzeit nicht viel verdienst, behalte das Thema für Dich im Auge. Jeder kleine Betrag, den Du regelmäßig anlegst, wächst dank des Zinseszinssatzes zu großen Summen. Z. B. 10 € pro Monat, angelegt zu 3% pro Jahr, 45 Jahre lang = 11.278,55€ . Und ehrlich, die 10€ mtl. haben wir über!

Und im nächsten Artikel kümmern wir uns um die Ü30.

Bis dahin behaltet einen klaren Kopf und eine optimistische Einstellung!

Eure Finanzberaterin Dominika Czerniawska-Gastmann

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Ich kriege ein Kind – Tipps der Finanzberaterin

Woran muss ich bei meinen Finanzen denken?

Es ist toll, Kinder zu haben und zu bekommen. Zwar gibt es Tausende von Ratgebern darüber, wie ein Baby gewickelt, getragen, gebadet etc. werden sollte, es gibt aber kaum Tipps und Tricks, welche Versicherungen bei einer Schwangerschaft informiert bzw. abgeschlossen werden müssen. Hier ein kurzer Ratgeber unserer Finanzberaterin, worauf geachtet werden muss:

 

Die Haftpflichtversicherung sollte auf jeden Fall schriftlich über den Nachwuchs informiert werden und es muss abgeklärt werden, wie es ist, wenn ich auf fremde Kindern aufpasse und dann etwas passiert. Zudem ist es gut zu wissen, ob die Versicherungsgesellschaft einen eventuellen Forderungsausfall mitversichert. Kinder sind nicht haftbar und sollte ein Kind ein anderes Kind verletzen, dann ist es wichtig zu wissen, wie man an das Schmerzensgeld kommt, ohne sich große Sorgen machen zu müssen.

 

Die Hausratversicherung kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn Gegenstände aus dem Kinderwagen entwendet werden. Der Kinderwagen dient nämlich schon längst nicht mehr nur als Transportmittel für die Kleinen, auch viele Wertgegenstände finden darin Platz. Wenn etwas aus dem Kinderwagen geklaut wird, dann ist eine gute Hausratversicherung wichtig.

 

Es empfiehlt sich, sofort eine Kinderunfallversicherung abzuschließen, sagt die Finanzberaterin. Sie ist eine der kompliziertesten Versicherungen in Deutschland, aber dennoch das A & O für Eltern. Einige dieser Punkte muss eine gute Kinderunfallversicherung beinhalten:

 

Eine verbesserte Gliedertaxe = jedes Körperteil des Kindes ist mehr wert, als die gesetzliche Mindestangabe.

Folgende Ereignisse müssen als Unfall versichert sein: Zecken- und Insektenbisse, Ansteckung mit einer Krankheit, Einnahme und Einatmung von chemischen Substanzen, körperliche Verletzung auf Grund einer geleisteten Hilfe von Dritten, + Rooming-In für die Eltern (extra Zahlung, falls die Eltern mit dem Kind über Nacht im Krankenhaus bleiben wollen).

Wer es sich leisten kann, dem empfehle ich noch den Abschluss einer lebenslangen Unfallrente. Seien wir ehrlich: Wir alle wollen, dass unser Kind die Versicherung niemals in Anspruch nehmen muss. Sollte es aber zum Ernstfall kommen, dann ist ein optimaler Schutz unverzichtbar.

Riesterrente – Holen Sie sich die Zulage für Kinder ab. Diese Ansprüche können drei Jahre lang rückwirkend geltend gemacht werden. Lassen Sie keine Zeit verstreichen, denn das Geld wird fortan für Sie arbeiten.

Legen Sie einen Kindersparplan an. Für meine Nichte haben wir so etwas zusammen mit meinen Eltern gemacht. Statt teurer Geschenke und dem x-ten Kuscheltier, zahlen wir gemeinsam 40 Euro pro Monat in einen Fondssparplan ein. Nach einem Jahr liegen dort schon 486,56 Euro. Nach 15 Jahren werden es ca. 9050 Euro sein. Das ist besser als jedes Geldgeschenk zur Konfirmation.

Risikolebensversicherung: Besonders in ersten Jahren des Kindes ist diese Versicherung wichtig, falls einer von den beiden Elternteilen sterben sollte. Der andere Elternteil wäre dann nämlich alleinerziehend und steckt mit höchster Wahrscheinlichkeit in finanziellen Schwierigkeiten, mahnt die Finanzberaterin. Eine Risikolebensversicherung kostet nicht viel und kann auch von nicht zusammen lebenden Personen abgeschlossen werden. Eine Kündigung ist jederzeit möglich und gibt einem im Fall der Fälle die nötige Sicherheit: Sollte dem anderen Elternteil etwas passieren, dann werde ich mit meinem Baby nicht mittellos.

Solltet Ihr zur diesen Themen noch Fragen haben, beantworte ich diese gerne.

Dominika Czerniawska-Gastmann,

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Wie schaffe ich das Geld auf die Seite?

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Und wieder hat ein neues Jahr angefangen. Und wieder stehen wir da, voll mit frischen Träumen,  Hoffnungen und Wünschen. Wir fühlen diesen unglaublichen Drang etwas in unserem Leben besser zu machen. Viele von uns haben auf ihrer „to do“ Liste folgenden Vorsatz: Endlich das vorhandene Geld investieren, damit es auch für uns arbeitet und nicht nur wir für das Geld. ABER wie? Wie erspare ich mir im täglichen Leben das nötige Kleingeld um es anzulegen? Hier ein paar Lösungen, die von meinen Mandanten und mir ausprobiert wurden. Wie kann ich mir im täglichen Leben eine Summe zum Investieren ersparen:

  1. Die populärste Methode – die 2-Konten Methode: zusätzlich zum Dispokonto ein zweites kostenfreies Giro / Tagesgeldkonto anlegen und dann:

a.) Aus dem täglichen Girokonto jeden Monat als Dauerauftrag auf das zweite Konto  eine feste Geldsumme überweisen. Oder

b.) Am Monatsende alles was „Über“ ist, auf das zweite Konto überweisen. So endet also jeder Monat bei 0 Euro. In beiden Fällen warten bis sich auf dem zweiten Konto eine Reserve von ca. 3 Monatsgehältern angesammelt hat. Alles was diese Summe übersteigt, kann angelegt werden.

  1. Die Methode der Urgroßmutter: ein Haushaltportemonnaie anschaffen und diese Börse dann einmal in der Woche mit der gleichen Bargeldsumme aus dem Haushaltsgeld auffüllen. Vom ersparten Geld sollen dann alle Einkäufe für eine Woche gekauft werden. Inklusive Brötchen für das Sonntagsfrühstück, die Flasche Wein, Chips, Süßigkeiten, Waschpulver, Shampoo etc. Und wenn das Geld alle ist, dann ist es eben alle. Dann müssen die gekauften Lebensmittel eben bis zum nächsten „Zahltag“ ausreichen. Eine super Methode um keine Reste zu haben! Am Anfang ist es viel Planung, doch irgendwann bekommt man das „Fingerspitzgefühl“ für die gekaufte Menge. Bei dieser Methode sind meine Mandanten öfter davon überrascht, wie viel „Blödsinn“ plötzlich weniger gekauft wird. Und es ist dabei egal, wo du deine Produkte kaufst: ob Supermarkt, Schnäppchenladen oder Ökomarkt. Du musst auf gar nichts verzichten. Es ist mehr so, wie es unsere Urgroßmutter in der Wirtschaftsschule gelernt hat: Das ist mein Geld und ich muss damit wirtschaften. Am Monatsende sieht man dann, wie viel Geld ausgegeben wurde. Den Rest können wir dann auf dem Investmentmarkt „unterbringen“
  1. Einwegglass Methode: Diese Methode hat mein Studienkumpel „entwickelt“. Er hat ein großes Glas „saure Gurken“ genommen und in den Deckel ein Loch geschnitten. Dann hat er den Deckel mit einem hochwertigen Kleber fest angeklebt (sehr, sehr wichtig, sonst ist die „sich bedienen“-Gefahr zu groß) und dort immer 1€ & 2€ Münzen (es dürfen auch Banknoten sein ) gesammelt. So lange, bis das Glas voll war. Wenn der Deckel erreicht worden ist, dann hat er das Glas mit dem Hammer kaputt gemacht und dass Geld SOFORT zur Bank gebracht. Die Summe hat er dann in einen Investmentsparplan angelegt. Manchmal dauerte es länger, manchmal kürzer, bis das Glas voll war und trotzdem war er immer überrascht, welche Summen dabei zusammengekommen sind. Das letzte was ich von ihm gehört habe war, dass er sich mehrere von den ersten Ebay-Aktien gekauft hat…
  1. Die Excel / Tabellen Methode. Einfach eine Excel Tabelle mit allen Ausgaben in verschiedene Gruppen ( Kleidung, Lebensmittel, Miete, Versicherungen, Urlaub, Nebenkosten, Telefon, etc. ) anlegen und dort das ausgegebene Geld und die Summen für die geplanten Ausgaben eintippen. Z.b. wollen wir für unseren Urlaub max. 3000€ ausgeben – also ist unter „Urlaub“ eine Summe von 250€ pro Monat eingetragen. Diese Summe wird auf ein separates Konto überwiesen oder bei sehr stark disziplinierten – auf dem vorhandenen Girokonto platziert und „nicht angefasst“. Diese Methode hilft dabei, den Überblick zu behalten. Sie ist aber eher für sehr disziplinierte Menschen geeignet – jede Ausgabe muss nämlich erfasst werden. Und mit der Planung ist gut zu sehen, wie viel Geld jeden Monat übrig bleibt. Die Summe wird dann zum Investieren verschoben.

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen eine Methode oder eine Idee vermitteln, wie nebenbei Geld zum Investieren geschaffen werden kann. Ich würde mich freuen, wenn Ihr auf FB oder direkt bei CityGlow Eure Erfahrung dazu beschreiben könntet. Vielleicht hat jemand von Euch einen  „eigenes Geld auf die

Seite schieben-Tipp“ und möchte diesen mitteilen. Das wäre bombastisch. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein Jahr, welches uns mehr an das Jahr 2019, als an das Jahr 2020 erinnern wird. Ich bin überzeugt davon, dass wir als Menschen die Lebensprüfung „Pandemie“ mit „sehr gut“ bestehen werden. Weil: „Yes, WE can!“

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Privat oder freiwillig gesetzliche Krankenversicherung?

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Fakten und Gerüchte

Seit Jahren höre ich viele Aussagen zum Thema  „soll ich von freiwillige gesetzlicher in der private

Krankenversicherung, wechseln oder nicht“.  Viele gut Verdiener haben Angst in einer private

Krankenversicherung zu wechseln weil:

Dass es eine Entscheidung fürs Leben ist, und da komme ich  nie wieder ins gesetzlicher Krankenversicherung zurück!

Dieser Mythe hält sich seit Jahren, und es stimmt nicht! Wenn du als Selbständige oder als gut Verdiener privat Krankenversichert bist (und unter 55 Lebensjahr jung), reicht es, dass du in angestellten Verhältnisse unter die Bemessungsgrenze (z.Z. 4687,50€ pro Monat-  56250€ jährlich), reinrutscht (z.B. mit reduzierte Stundenzahl) und dann bist du  automatisch in der gesetzlicher Krankenversicherung versichert, unabhängig von den Gesundheitszustand.

Wenn ich eine Familie habe sind die freiwilliger Beiträge fürs gesetzliche Krankenversicherung  für mich günstiger.

Auf bestimmte weisse stimmt es, so lange meine mit mir verheirateter Partner und meine Kindern nicht berufstätig sind!

Und der Partner MUSS mit mir verheiratet sein.

Ist ein Partner oder ein Kind  Berufstätig (auch als Teilzeit oder Studentenjobs) ist dieser Person, dann selbst Krankenversichert, und bezahlt Ihre Beiträge selbst. Was an meinen Beitrag nichts endet, weil dem Beitrag  bezahle ich immer unabhängig von der Personen zahl, aber abhängig von meinen Einkommen. Also billig ist was anderes.

Die Beträge fürs private Krankenversicherung sind teuer. 

Das stimmt nur bis bestimmten Einsatz. Wenn wir es berechnen, dass als gesetzlicher Versicherte, müssen wir zusätzlich zur unseren Beitrag ein Krankenzusatzversicherung fürs Zähne/ Brille/ Heilpraktiker und Krankentage Geld abschließen, dazu jedes Mal wenn die Betragsbemessungsgrenze nach oben verschoben bin ( die war 2007 bei 42750€ – 2020 bei 56250€), müssen wir  mehr bezahlen, ob wir es wollen oder nicht. Und die Leistungen werden immer und wieder diskret gekürzt dann hat das Wort „Teuer“ andere Dimensionen. Dazu ist der Beitrag von unseren Alter abhängig, also je junger wir sind, desto ist unsere Beitrag billiger.

Ps. Und sind die Kindern außer Haus wird mein Beitrag um „deren“ Anteil automatisch reduziert.

Es gibt kein Unterschied zwischen die Behandlung von privatem oder gesetzlichem Patienten. 

Doch die gibt es! Ich bin selbst privat versichert und das seit 18 Jahren, und ich hatte schon mehrmals, am Telefon bei der Terminvereinbarung mit einem neuen Arzt, gehört – aber wir nehmen nur privatversicherte Patienten.

Die Klärung ist sehr einfach: bei privaten Patienten stellt der Arzt eine Rechnung pro Behandlung. Bei gesetzlichen bezahlt die Krankenkasse nur Pauschale, pro Quartal, egal wie oft dieser Patient behandelt worden ist.

Wenn ich als privat versicherte meinen Beitrag selbst  nicht mehr bezahlen kann, werde ich aus der Versicherung rausgeschmissen und nicht mehr krankenversichert.

Die Gesetzte dazu, haben sich verändert! Mir können die Leistungen gekürzt werden (1 Bettzimmer ist ein Privileg), aber nur auf dem Niveau der gesetzlicher Krankenversicherung und JA in härten Fall kriege ich die Beiträge auch von der Jobcenter bezahlt.

Wenn ich alt bin wird meine private Krankenversicherung sehr teuer.

Hier hängt alles davon ab ob ich mir eine Gesellschaft mit starken Finanziellenhintergrund  ausgesucht hatte oder nicht! Jede private Krankenkasse muss für Ihre Mitglieder finanzielle Rücklagen bilden. Die sollten dazu genutzt werden, dass im Alter mein Beitrag abgemildert wird, und nicht ein wahnsinniges Geld kostet. Also arbeitet meine Gesellschaft mit Ihrem Geld gut, muss ich mir keine Sorgen machen, sondern den Beitrag ganz normal in Berechnung von meiner Altersvorsorge einplanen. Und ja wenn Sie es nicht tut, dann macht ein Wechsel einfach SINN!

+ Zusammengefasst Fakten:

 

  1. Wenn ich eine private Krankenversicherung abschließe, schließe ich einen Vertrag ab: so lange ich meinen

          Beitrag bezahle, so lange stehen mir die vereinbarte Leistungen zu! Also kann die Gesellschaft NICHT,

          (leider genau umgekehrt wie bei der GKV’s) von sich selbst „spontan“ die Leistungen reduzieren.

  1. Innerhalb einer Gesellschaft kann ich die Tarifen und Leistungen ohne Verlust von „meinen“ Rücklagen enden.
  2. Bin ich ein Neuling in der gut Verdiener Zirkel  und noch nicht über die Beitragsbemessungsgrenze, dann soll ich eine Anwartschaft abschließen. Die kostet mtl. weniger als ein Drink in einer Kneipe, „friert“

          aber mein Gesundheitszustand für die nächsten Jahren, also kann ich dann, wenn ich so weit bin,

          unabhängig von meinen Gesundheitszustand in der private KV rein.

Und solltet Ihr hier zur diesen Thema noch paar Informationen gehört haben wo Ihr nicht weiss ob die „News“ oder „Fake News“ sind. Bitte kontaktiere mich über FB oder Whatsapp, ich werde es versuchen die zur entlarven 😀

Domilinka Czerniawska-Gastmann

Finanzberaterin selbständiger Handelsvertreter

Für Swiss Life Select

Lister Str. 11

30161 Hannover

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Mobil 0152-53934079

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Ordnung in Finanzen? WORAUF und bei welchen Produkten ich aufpassen soll?!

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Eine der im Ausland bekanntesten Begriffe für die  Deutschen ist „ Ordnung muss sein“.

Die aktuelle Situation hatte viele von uns dazu gebracht, ein neues Blick auf unsere Finanzen zu werfen.

Hier in Kurz und Knapp ein paar Tipps, worauf jeder von uns bei welchen Finanzprodukten aufpassen soll:

KrankenTageGeld*  – aus meiner Sicht das wichtigste Einkommensabsicherungsprodukt, das –  ob  als Angestellter oder Selbständiger, jeder in Deutschland haben sollte. Das ist genau diese Versicherung, die mir  ermöglicht, ein gleichbleibendes  mtl. Einkommen zu haben, wenn ich als Angestellte/r länger als 6 Wochen und als Selbständige/r krank bin.

Hier prüfe ich, ob die Versicherung überhaupt vorhanden ist (öfter im Paket mit anderen Krankenzusatzversicherungen, manchmal als ein Tarif bei der Unfallversicherung)?

Welche Summen sind dort abgeschlossen? 

Decken die Summen meinen echten Bedarf?

Berufsunfähigkeitsversicherung: hier beantworte ich mir selbst die Fragen: Habe ich eine (vielleicht als Zusatzbaustein bei anderen Versicherungen)?

Wie hoch ist meine von mir abgesicherte mtl. Rente? Hier sollten ca.  70% von meinen Netto abgesichert sein.

Wie lange würde, im Fall der Fälle, die Rente mir bezahlt? Das 65. Lebensjahr sollte das Minimum sein.

Hier lohnt sich tatsächlich, die älteren Verträge wegen des Preises zur prüfen, da dieses Produkt in letzten 15 Jahren an Preis verloren und an Qualität gewonnen hatte, dazu bieten auf dem Markt verschiedene Versicherungsgesellschaften verschiedene Preise für verschiede Berufe an. Und öfter kann man sich für den gleichen Preis bei einer anderen Gesellschaft höher absichern.

Todesabsicherung: Hier ist die erste Frage:

Gibt es jemanden, der in Fall meines Todes in finanziellen Schwierigkeiten sein könnte.  Z.B. Partner/ Partnerin, das andere Elternteil meines  Kindes, mein Kind, etc. ….

Würden die abgeschlossenen Summen den finanziellen Bedarf von dieser Person decken?

Würde in meinen Todesfall der Partner/in genug Geld haben, um alle Schulden, inklusive Hausfinanzierung zu decken?

Stimmt die Laufzeit (entweder bis zum Ende der Immobiliendarlehen oder bis min. das  jüngste Kind 18 Jahre alt  wird)?

Haftpflicht:  Ist ein  Forderungsausfall und  Gefälligkeitsschaden mitversichert?

Zahle ich für Familien Haftpflicht mehr als 65 € oder als Single über 40 pro Jahr?

Konsumkredite:

Welche Verzinsung hat mein Kredit?

Kann ich meinen Kredit  umschulden, um ihn bei geringerer Rate  oder mit kürzerer Laufzeit  abzuzahlen?

Viele Kreditinhaber wissen nicht, dass ein Konsumkredit jederzeit, mit jeder Summe auch sondern getilgt sein kann. Und ich  kann zu  jeder Zeit meine mtl. Rückzahlungssumme erhöhen, um die Belastung schneller zur „eliminieren“. Dazu haben viele dieser Kredite eine eingebaute zusätzliche Versicherung, für den Todes-, Krankheits- oder  Arbeitslosigkeitsfall. Die brauche ich nicht, falls ich eine Todesabsicherung oder KrankenTageGeld  zusätzlich habe. Und die paar Tausend € dafür kann ich mir mit einer Kündigung auch ersparen.

Riesterrente: Hole ich mir alle Zuschüsse?

Sind alle Kinderdaten aktualisiert?

Zahle ich genau die 4% von meinem Sozialversicherungsbruttoentgelt vom Jahr 2019 an?

Meine Kapitalanlagen: Welche Fonds habe ich?

Haben meine Kapitalanlagen und Strategien mir in letzten Jahren ein Plus gebracht? Falls nicht, dann ist es  JETZT  Zeit, es zu verändern!

Habe ich einen Investmentsparplan? Falls NEIN, JETZT ist ein super Moment, um damit anzufangen!

Ich hoffe, ich konnte Euch damit helfen, mehr Ordnung in den Haushaltsfinanzen zu bekommen und wünsche UNS allen – Frohes Schaffen – wir kriegen es hin  😀

  1. Sollte es dazu Fragen geben, schick mir eine Persönliche Nachricht (per Whatsapp oder Facebook),

*(haben nichts mit KrankenhausTageGeld zu tun)

Domilinka Czerniawska-Gastmann

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sicheres Beamtentum?

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Im Volksmund wird ein Beamter gerne als Person gesehen, die sich um nichts mehr kümmern muss. Ein Beamter ist ein Diener der Stadt und geht davon aus, dass er in jeder erdenklichen Situation über die Stadt abgesichert ist.

Aber ist das wirklich SO?

Bevor ein Beamter den Beamtenstatus erhält, muss er erst mehrere Hürden überwinden. Zunächst einmal ist er ein Beamter auf Widerruf, dann auf Probe und erst später für immer und ewig auf Lebenszeit.

Der Prozess dauert mehrere Jahre, doch was passiert, wenn das nicht klappt und er es überhaupt nicht auf die letzte Stufe schafft? Dies kann zum Beispiel durch eine Krankheit der Fall sein. Der Weg zum Beamten kann dadurch für immer geschlossen werden.

Die Person sitzt dann in der Klemme und hat keine Chance darauf, sich aus dieser Umklammerung zu befreien. Falls dann der Ernstfall eintritt und er bisher noch keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, dann entsteht auch kein Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente. Es bleibt nur noch die Beantragung von Hartz IV.

Hast Du vor Beginn der Beamtenlaufbahn als Angestellte gearbeitet und mindestens 3 Jahren in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, ist der Anspruch trotzdem mickrig. Als Leistung bleibt weiterhin nur Hartz IV.

Irgendwie blöd

Übrigens hast Du für Deine Jahre, als Beamter auf Widerruf oder Probe,keinen Anspruch auf die Entgeltpunkte bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Solltest Du den Sprung zum Beamten auf Lebenszeit nicht schaffen, dann hast Du Deine Lebensjahre der Stadt geschenkt.

Mit anderen Worten:

Lieber zukünftiger Beamter: Schließe eine Dienstunfähigkeits-und oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Für diese Jahre ist es das A und O!

 PS: Hier gibt es auf dem Markt verschiedene Modelle, die für die unterschiedlichsten Beamtenberufe, mehr oder weniger, Sinn machen. Bitte erkundige Dich bei mehreren Gesellschaften und nicht nur bei der, die auf „Beamte spezialisiert ist“. Vielfalt heißt die Zauberformel

Jetzt könnte man zumindest denken, das Thema Krankenversicherung ist bei den Beamten gut gelöst. Die meisten Beamten sind privat krankenversichert und den Rest zahlt die Beihilfe.

Also erste Klasse versichert mit Top Leistungen und Zuzahlungen, ODER?

Und noch Mal: Spoiler Alarm – alles hängt vom Krankenversicherungstarif und der Gesellschaft ab, bei der ich meine Krankenversicherung abgeschlossen habe.

Es gibt Tarife, die prozentual nur die Krankenkosten übernehmen, die auch über die Beihilfe abgedeckt wären. Es gibt aber auch Tarife (leider nur sehr wenige), die auch den RESTLICHEN offenen Betrag ausgleichen. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, der sich im Geldbeutel deutlich bemerkbar macht.

Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass die Beihilfen ihre Leistungen regelmäßig und diskret kürzen?

Und damit es nicht einfach wird, dazu gibt es auch Tarife, die z.B. einen geschlossenen Hilfsmittelkatalog haben: z.B. will ich einen besseren Rollstuhl haben, kriege ich den nicht oder muss ich die Tausende von € Unterschied selbst ausgleichen, weil eben die Gesellschaft nur „die geschlossene“ Summe dazu ausgeben will? Ärgerlich und meistens dann bemerkt, wenn es schon zu spät ist, weil ein Leistungsfall eingetreten ist.

Also Liebe Beamten, es ist  NIEMALS zu spät, um Euren Krankenversicherungstarif UND die Gesellschaft zu prüfen. Tu es! Es macht SINN!

Na ja irgendwie doof, die Absicherung im Fall der Dienstunfähigkeit ist suboptimal, die Krankenversicherung  muss überprüft werden. Jetzt sollte sich doch der „arme“ Beamte Minimum um die Auszahlung in der Rentenzeit nicht mehr kümmern müssen, oder?

Sorry, auch hier ist das Leben nicht soooo rosig wie es scheint. Na klar kriegst DU 70% von deinen letzten Bezügen als Pension, ABER unter der Bedingung, dass DU das Rentenalter z. Z. mit 67 erreicht hattest. Dass du immer eine steile Karriere gemacht hattest und im Laufe der Karriere bloß nicht die Stunden reduziert hattest. Also auch hier hängt es von der guten Laune des Vorgesetzten und der gesundheitlichen Fitness ab, wie hoch deine Pension wird.

Deswegen mein Tipp: Auf der sicheren Seite ist nur der Beamte, der für sein Pensionsalter mit zusätzlichen Investitionen vorgesorgt hat.

Und der beste Gewinnhebel ist es – sofort damit anzufangen!

Domilinka Czerniawska-Gastmann

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