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drei Mythen übers Abnehmen

Es gibt unendlich viele Tipps zum Thema Abnehmen, die täglich bei Instagram, in Blogs oder Zeitschriften kursieren. Doch was ist wahr daran: Sind Smoothies gesund? Verbrennt Schwitzen Fett? Werde ich wirklich dick, wenn ich nach 18 Uhr etwas esse?

Es gibt unendlich viele Mythen und man kann nicht alle auf einmal aufklären. Aber in unserer heutigen Rubrik greife ich ein paar Mythen auf und probiere ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

  1. Smoothies sind gesund

    Natürlich mag man im ersten Moment denken, dass diese Form von frisch gepressten Säften super gesund wären. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Zum einen sind die Säfte hochkalorisch, da sie sehr viel Zucker enthalten. Zum anderen sind dies sehr „leere“ Kalorien, da die in Obst enthaltenen Ballaststoffe, die für eine längere Sättigung sorgen, sich leider direkt unter der Schale befinden und somit oft leider nicht mitverwertet werden. Wenn zusätzlich noch Smoothies industriell hergestellt werden, werden durch die Erhitzung zur Haltbarmachung noch wertvolle Vitamine zerstört. Zusammengefasst: Smoothies sättigen nicht, sind reich an Zucker bzw. Kalorien und leider oft arm an Vitaminen!

  2. Schwitzen verbrennt Fett

    Man sieht es immer wieder im Studio: Die Mitglieder strampeln auf den Cardiogeräten, eingepackt in eine Trainingsjacke oder mit einem dicken Hoodie ausgerüstet, bis der Schweiß in Strömen fließt. Auf den ersten Blick mag dies logisch erscheinen, schließlich assoziert man mit Schweiß automatisch einen hohen Kalorienverbrauch und die Waage zeigt automatisch weniger an. Aber Kalorien haben absolut nichts mit Schweiß zu tun – der Gewichtsverlust ist leider nur dem hohen Flüssigkeitsverlust geschuldet. Dieses Defizit gleicht der Körper zum Glück relativ schnell wieder aus. Wichtiger Fakt: Kalorien, die verbraucht werden, werden vom Körper zu Co2 umgewandelt und ausgeatmet.

    Somit lässt sich festhalten, dass Schwitzen absolut kein Indikator für ein erfolgreiches Training darstellt – theoretisch ist nämlich genau das Gegenteil der Fall: umso kälter die Umgebungstemperatur, desto höher der Kalorienverbrauch!

  3. Essen nach 18 Uhr macht dick!

    Es hält sich immer wieder das hartnäckige Gerücht, dass spätes Essen dick macht. Und zuerst einmal muss man festhalten, dass der Magen keine Uhr hat. Grundsätzlich ist es ihm nämlich total egal, wann er seine Nährstoffe, Mineralien oder Ballaststoffe bekommt. Deshalb ist vordergründig an diesem Mythos gar nichts dran. Warum nehmen dann aber Leute ab, die sich an diese Regel halten?

    Ganz einfach: wer seine Nahrungsaufnahme zeitlich einschränkt, hat einen simplen, aber deutlichen Vorteil – die Gesamtmenge an Kalorien, die man über den Tag aufnimmt, ist geringer. Die Ursache davon ist hauptsächlich, dass die Snacks am Abend (Chips, Schokolade, etc.), die man unbewußt vorm Fernseher verzehrt, einen großen Kalorienüberschuss verursachen. Wenn ich diese unnötigen, leeren Kalorien weglasse, werde ich auch höchstwahrscheinlich abnehmen.

Foto: ©adobe stock/pathdoc

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Alexander Nicolai – 5 Tipps für die perfekte Haut.

Alexander Nicolai

5 Tipps für die perfekte Haut.

 

Neue Kolumne Fitness & Health.

 

Schon während meines Studiums der Sport- und Ernährungswissenschaften habe ich mich 2006 als Personal Trainer selbständig gemacht. Während dieser Zeit reifte der Traum, einen Ort zu schaffen, an dem meine Klient/-innen ganzheitlich betreut werden können. Einen Ort zu kreieren, an dem auf sämtliche Aspekte meiner Gesundheit – von der körperlichen Fitness bis hin zu einer gesunden Ernährung – eingegangen werden kann.

Nur so, und das das ist meine feste Überzeugung, kann ich ihnen weiterhelfen, die beste Version ihrer selbst zu werden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat sich im Laufe der Zeit unsere mediale Präsenz immer mehr erweitert: durch meine Kooperation mit RTL entstehen interessante Reportagen rund um die Themen Fitness & Ernährung und in unserem Podcast „Gesund gefragt“ gehen wir gezielt auf Fragestellungen zu Gesundheitsthemen ein.

Wir freuen uns, auch ihnen helfen zu dürfen, die beste Version ihrer selbst zu werden!

Beitrag:

5 Tipps für die perfekte Haut

Kennen sie das auch? In dem Dschungel von „Frauenzeitschriften“ werden täglich irgendwelche Produkte angepriesen, die angeblich das Wundermittel gegen Falten sind, den Teint perfekt strahlen lassen oder die Uhr um 20 Jahre zurückdrehen…?

Aber funktioniert das wirklich, oder ist das nur ein temporärer Effekt, der – sobald ich mit der Anwendung aufhöre – sofort wieder verflogen ist?

Um das ganze Thema mal wissenschaftlich zu betrachten: viele der angebotenen Cremes, Tuben, Masken, etc. wirken hauptsächlich auf Grund des darin enthaltenen Koffeins – diese Wirkung ist leider allerdings zeitlich sehr begrenzt, so dass dieser „Ersteffekt“ schnell verflogen ist. Die enthaltenen Wirkstoffe, die eine langfristige Verbesserung der Zellstruktur bewirken sollen, werden über die Haut oft leider nur in sehr geringem Maße bzw. gar nicht aufgenommen.

Aber was können wir jetzt tun? Die Lösung ist relativ einfach: anstatt durch äußere Anwendung können wir durch den Verzehr bestimmter Lebensmittel sehr viel für unsere Haut und unser Aussehen tun. Denn unsere Haut ist das größte Organ welches wir besitzen und der darin stattfindende Stoffwechsel ist entscheidend für unser Erscheinungsbild!

Stellen sie sich vor, sie haben Krämpfe, dann rennen wir in die nächste Apotheke, um Magnesium zu kaufen und bei Augenproblemen – dann nehmen wir Vitamin A ein. Da kämen wir ja auch nicht auf die Idee, eine Augencreme aufzutragen, oder? Und bei unserer Haut schmieren wir ständig irgendwelche vermeintlichen Zaubermittel drauf, obwohl die wahre Schönheit buchstäblich „von innen“ kommt! Nachfolgend habe ich ihnen 5 Tipps für ihre perfekte Haut aufgeführt, die sie ganz einfach in ihren Alltag integrieren können:

  1. Lycopin

 

Das Carotinoid Lycopin reduziert Falten, in dem es als starkes Antioxidant freie Radikale einfängt und vernichtet. Dies kommt hauptsächlich in Tomaten, Hagebutten oder Pfifferlingen vor.

  1. grünes Gemüse

 

dunkelgrüne Gemüsearten wie Spinat, Brokkoli, Paprika enthalten viel Chlorophyll. Dieser Pflanzenfarbstoff unterstützt die Leber dabei, entzündungsfördernde Stoffe auszuleiten. Hinzu kommt noch der hohe Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen wie Calcium, Eisen und Vitamin C, die das Immunsystem stärken.

  1. ausreichend trinken

 

Man sollte versuchen, pro Tag mindestens 2l Wasser zu trinken. Denn zum einen hilft die ausreichende Menge Wasser dabei, den Körper bei seiner Selbstreinigung von innen zu unterstützen und zum anderen besteht das menschliche Bindegewebe zu ca. 70% aus Wasser – nur durch einen ständigen Austausch davon kann ein Bindegewebe zugleich fest und geschmeidig bleiben.

  1. Milchprodukte vermeiden

 

Milchprodukte können bei einigen Menschen dazu führen, dass sich die Talgproduktion der Haut erhöht und somit vermehrte Hautunreinheiten entstehen.

  1. Zucker reduzieren

 

Die Glykation (Überzuckerung) nimmt direkten Einfluss auf die Bestandteile unserer Haut, die für die eigentliche Elastizität verantwortlich sind: Kollagen und Elastin. Durch Zucker wird deren Wirkung geschwächt, so dass früher bereits Zeichen der Hautalterung sichtbar werden.

 

Website: https://www.1to1.group/

 

Telefon: 0511 89822060

 

 1to1.group | Premium Personal Training

 

Bildcredits:

Alexander Nikolai