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Welche Platform ist die Richtige um sich zu präsentieren?

Durch die intensive Nutzung von Social-Media hat sich die Art und Weise wie wir kommunizieren stark verändert. Die Welt rückt näher zusammen, so auch Unternehmen an ihre Zielgruppen. Durch Social-Media hat die Kommunikationsgeschwindigkeit zugenommen. Ein ständiger Drang Neues zu teilen gehört inzwischen zu unserem Lebensalltag und bietet zugleich seltene Einblicke in unser Privatleben. Doch wie können Unternehmen und Unternehmer davon profitieren? Wie können sie sich selbst, ihre Produkte und ihr Unternehmen in Social-Media präsentieren? Wie vermitteln sie authentisch ihre Werte, ihr Know-How, ihre Ideen und das Besondere, das sie ausmacht? Content Marketing ist das Schlüsselwort, doch welches Content Medium ist das Richtige? Blogging, Vlogging oder Podcasting? Neben dem klassischen Blog in Textform gibt es nämlich auch das Audioformat in Form eines Podcasts oder das Videoformat. Alle diese Medien zu bedienen kann sehr zeitaufwendig sein. Dazu kommt noch, dass sich nicht jeder vor der Kamera wohlfühlt oder Probleme hat, die entscheidenden Informationen in einem Podcast klar und deutlich zu vermitteln. Man sollte sich deshalb auf das fokussieren was man kann und bei dem man sich wohlfühlt. Wenn du gut schreiben kannst, dann beginne mit einem Blog. Du stehst gern vor der Kamera, kommst dort sympathisch rüber und kannst auch gut reden? Dann wirst du mit einer Videoproduktion keine Probleme haben. Mit der Zeit lernt man dazu und kann sich an den nächsten Schritt wagen. Wichtig ist immer, dass die Inhalte interessant sind. Sie müssen einmalig sein und einen hohen Qualitätsanspruch erfüllen. Nur dann funktionieren sie auch.

 

Schauen wir uns nun die verschiedenen Medien an.

 

Den Blog gibt es schon lange und er ist schnell aufgesetzt. Er ist gut für SEO, also die Auffindbarkeit in Suchmaschinen und sorgt durch das vermittelte Fachwissen für einen Expertenstatus. Dem gegenüber steht ein hoher Aufwand, denn schreiben muss gelernt sein. Zudem kann es viel Zeit kosten, bis ein Blog seine Zielgruppe erreicht, denn selten geht ein Beitrag viral.

 

Podcasts sind in der Erstellung einfacher und schneller als ein Blog. Die Zielgruppe muss nicht am Bildschirm sitzen. Podcasts können unterwegs angehört werden, also beispielsweise in der Bahn oder im Auto. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine Werbung eingeblendet wird. Du hast somit die ungeteilte Aufmerksamkeit des Zuhörers. Um einen Podcast zu realisieren, wird ein wenig Equipment benötigt und je nach Podcast auch ein wenig Nachbearbeitung. Eventuell müssen Teile herausgeschnitten oder mit Musik unterlegt werden.

 

Videos und Vlogging werden immer beliebter und haben ein gigantisches Potential, an Reichweite zu gewinnen. Über 76% aller weltweit geteilten Inhalte sind Videos. Wenn Gestik und Mimik stimmen, bauen Videos schnell Vertrauen in deiner Zielgruppe auf. Wirst du gemocht, beginnt der Vertrauensaufbau. Aber hier liegt auch die Gefahr, denn schnell können Videos kontraproduktiv sein. Die Planung, Produktion und Nachbearbeitung von Videos ist zeitaufwendig und erfordert viel Equipment. Es sollte nicht nur an ein großartiges Bild gedacht werden, auch der Ton muss stimmen. Niemand möchte ein Echo und unklare Stimme hören. Da kann das Bild noch so hochwertig aussehen.

 

Fazit: Es gibt nicht das eine Medium, welches oberste Priorität hat. In erster Linie geht darum, was du kannst, was dein Budget hergibt und wo du deine Zielgruppe siehst.

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Kommunikation in der Krise.

Krisenkommunikation, ein wichtiger Bestandteil der Agenturarbeit.

Fallstricke und Lösungsmöglichkeiten

Ein wichtiger Aufgabenbereich der täglichen Agenturarbeit wird vor allem in der Corona-Krise sichtbar: die Krisenkommunikation. Klingt dramatisch. Ist es meist auch. In vergangener Zeit konnte mit vereinzelten unzufriedenen Kundenbewertungen, einem schlechten Pressebericht oder sogar einem Shitstorm konfrontiert werden. Doch nun folgte mit der Pandemie eine nie dagewesene Herausforderung. Fordernd für alle Wirtschaftszweige. Grenzwertig für den Umgang mit Informationen und sensiblen Situationen, wie den Fortbestand des Unternehmens. Hier steht man durch das sich verändernde Pandemiegeschehen und der sich daraus verändernden Regeln unter Dauerfeuer. Wie man es in der digitalen Welt schon immer kennt, wird Unmut viel häufiger ausgesprochen, er ist emotionaler geladen, bringt Menschen auf und bewegt sie häufiger zu Reaktionen.

Nehmen wir einmal die 2-G Regel, diese traf auf sehr gespaltene Reaktionen in der Öffentlichkeit, ob nun zu Recht oder Unrecht, abgelehnt. Unternehmen, die sich anpassen, um ihrem Geschäftsbetrieb und den eigenen Mitarbeitern eine Perspektive zu bieten wurden angeprangert. Betreut man als Agentur also solche Social-Media Accounts hat man hier einiges zu tun. Oft hilft ein Dialog, um die angespannte Situation zu beruhigen, vereinzelt aber auch nicht.

Wenn aufgeheizte politische Diskussionen auf ein Unternehmen treffen, wird es kompliziert. Als Agentur ist es wichtig hier neutral zu handeln, im Interesse des Unternehmens. Zu erklären warum auf Basis welcher Informationen wie gehandelt wurde, sich aber nicht in eine politische Diskussion hineinziehen lassen. Allein diese Kommunikation nimmt viel Zeit in Anspruch, hinzu kommt der Kontakt zu seinen Agenturkunden, die durch neue Auflagen und Regeln ständig das Geschäftsmodell anpassen müssen. Es fordert ein höchst Maß an Anpassungsfähigkeit und Agilität.

Hier hat man als Agentur die nächste große Aufgabe. Die grafische und textliche Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen. Betriebe wie Diskotheken sind hier besonders stark betroffen, dürfen öffnen und müssen wieder schließen. Welche Regeln gelten für Restaurants und Bars. Hier heißt es Situation beobachten und vorbereitet sein, doch oft ist das nicht möglich. Die politischen Entscheidungen kommen oft sehr schnell, müssen im Anschluss klar und verständlich kommuniziert werden. Lässt man sich lange Zeit, füllt sich das Postfach mit Fragen, das Arbeitsvolumen steigt massiv an. Schnelle und Klare Aufklärung sind also nicht nur wichtig, sondern entlasten die eigene Arbeit. Nach einem ruhigen Sommer folgt nun ein herausfordernder Winter mit sich schnell ändernden Rahmenbedingungen. Lasst uns hoffen, dass wir gut durch diese Zeit kommen. Bleibt alle gesund!

 

 

Bildunterschrift

 

André Vaternam (l) und Martin Polomka, Inhaber des Palo Palo und der OSHO/Baggi (r) bei Abstimmungen zu Kommunikationsmaßnahmen

 

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Rebranding. Was bedeutet das?

Die Zeiten ändern sich und dich: der Rebranding-Prozesse als Bestandteil einer erfolgreichen Markenführung.

 

Sie begegnen uns jeden Tag, Unternehmen, Marken und Produkte. Manche erkennen wir sofort an ihren Logos, Farben, Slogans oder anderen Erkennungsmerkmalen, andere gehen in der Masse ein wenig unter. Von Zeit zu Zeit ändern sich diese Marken, egal ob bekannt oder ehr unbekannt. Warum? Man möchte zielgerichtet sein Image verändern. Dies hat meist den Grund das die Identität der Marke oder des Unternehmens nicht mehr mit seiner Außenwirkung übereinstimmen. Der digitale Wandel in dem nie Marke anpassbar sein muss, um auf mobilen Endgeräten und im Social Media zur Geltung zu kommen. In einigen Fällen haben sich auch gesellschaftliche Werte so verändert, das die Marke einem Negativen Stereotype entspricht. Nehmen wir hier einmal das Beispiel von „Uncle Ben`s“ Reis, welcher nun in „Ben’s Original“ umbenannt wurde. Der ältere Herr mit Fliege verschwindet im Logo, genauso wie das „Uncle“, beides sind Kennzeichen von Dienerschaft und haben nichts mit dem Gründer des Unternehmens zu tun. Ein weiter Grund sich einem Rebranding zu unterziehen ist die klare Positionierung in der Öffentlichkeit. Sollte diese Positionierung nicht klar und eindeutig sein, muss gegengesteuert werden. Wenn Mitbewerber Marktanteile gewinnen und eigene Kunden nicht mehr überzeugt sind, muss gehandelt werden.

Ein Rebranding kann eine Auffrischung der Marke sein, also nur dezente Veränderungen, oder aber eine komplette Neuausrichtung. Die Ziele müssen vorab klar definiert werden, wie ist der Status Quo und wo soll sich die Marke hinbewegen, vom Startup zum wachsenden Player, Expansion ins Ausland, neue Produkte, viele Faktoren haben Einfluss. Das oberste Ziel muss es sein das Image und der Präsenz von Marke und Unternehmen so zu stärken, dass sich daraus schlussendlich ein wirtschaftlicher Erfolg erkennen lässt.

Nicht immer funktioniert ein Rebranding allerdings wie gewünscht. Ein besonderes Beispiel bietet die amerikanische Saft-Marke „Tropicana“, bekannt durch eine Orange mit Strohhalm. Nach der neu Neuausrichtung der Verpackung verschwand die Orange, der Name wurde in einer anderen Schrift geschrieben, die Verpackung wurde minimalistischer gestaltet. Das Resultat war ein Umsatzrückgang um 20%, ca. 30 Millionen Dollar. Es dauerte also nicht lange bis die Verpackung wieder aussah wie zuvor. Aber keine Angst, es gibt mehr positive Beispiele als negative. Macht man es richtig, kann man großes bewegen. Unternehmen wie Harley Davidson, Audi, McDonalds, Apple und Microsoft haben bewiesen, das man mit der Zeit und der Zielgruppe gehen muss, jeder auf seine individuelle und maßgeschneiderte Art. Doch nicht nur die Großen zeigen, wie es geht, viele kleine Händler und Startups beweisen echte Innovationen, sind weniger schwerfällig in ihrer Organisation, können experimentieren und Neues versuchen. Ein Rebranding wird jedes Unternehmen irgendwann treffen, früher oder später. Gesellschaftliche Veränderungen beeinflussen die Märkte, unseren Lebensstil und so den Bedarf, also die Zielgruppen.

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Im Spannungsfeld von Tradition und Innovation. Unternehmen und Marken sind im Wandel.

In vieler Hinsicht sind Unternehmen lebendige Organisationen. Sie leben von den Menschen, die die Unternehmenskultur, die Kommunikation und die Dienstleistungen und Produkte prägen. Wie ein Organismus müssen sich erfolgreiche Unternehmen auch einem Wandlungsprozess unterziehen, um zu bestehen. Ansonsten besteht die Gefahr, dem digitalen Wandel oder einem Preiskampf zum Opfer zu fallen. Die eigene glorreiche Unternehmensgeschichte reicht allein nicht aus, um in der Zukunft relevant zu sein. Wie ein Dirigent muss auch eine Marke orchestriert werden, sie ist eine Gesamtkomposition. Eine Marke wird nur dann zu einer Traditionsmarke, wenn sie zu allen Zeiten die Bedürfnisse des Marktes erkennt und bedient. Ein umsichtiges Management ist die Grundvoraussetzung, um diese Regeln zu verstehen und umzusetzen. Auch die eigenen Mitarbeiter müssen mitgenommen werden, durch Schulungen und einem klaren Verständnis für was die Marke steht. Der Wettbewerb verändert sich kontinuierlich und unaufhaltsam, neue Bedürfnisse der Konsumenten wollen befriedigt werden, gnadenlos. Wer nicht liefert ist geliefert, ein gutes Beispiel hierfür ist Nokia. Der einst mächtigste Mobiltelefonhersteller. Eine Marke muss sich von den Wettbewerbern abheben, authentisch, ehrlich und emotional sein. Und das alles kontinuierlich und konsequent. Nur so wird und bleibt sie relevant, wird von Kunden geschätzt und verdient sich Loyalität. Unternehmen wie Lego, Nivea oder Miele haben einen solchen Traditionswandel durchlebt und gemeistert, sie begeistern nach wie vor auch neue Kundengenerationen. Sie denken jung, passen sich einer digitalen Welt an. Lego umfasst mehr als reine Plastik-Bausteine, es sind Computerspiele und Kinofilme die neue Nutzergruppen auf die Marke aufmerksam machen. In eigenen Communitys werden aus Kunden und Nutzern echte Fans, die sich untereinander austauschen. Ein perfektes Beispiel wie es funktioniert. Das klassische Geschäft wird fortgeführt und durch neue Bereiche ergänzt. Es ist leichter denn je, über seinen eigenen Wandel als Unternehmen zu berichten. Über Kommunikationskanäle wie Instagram oder YouTube lässt sich die Zielgruppen auf diesem Weg des Wandels mitnehmen. Sie erleben was passiert, werden Teil eines Prozesses, das verbindet. Marken, die sich an seinen Kunden orientieren bleiben also langfristig erfolgreich. Wichtig bleibt aber auch immer die eigene Kernidentität und Unternehmenskultur nicht über Bord zu werfen. Es geht darum sie anzupassen, sich jedoch treu zu bleiben. Nur das ist authentisch.

 

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Was macht eine Marke wirklich aus?

Markenidentität

 
Egal ob Individuen oder internationaler Großkonzern: Die Identität bestimmt, wer wir sind. Identität entsteht über unsere Wahrnehmung. Es ist die Gesamtheit an einzigartigen Eigenschaften, die eine Entität, Person oder Unternehmen auszeichnen.


Durch Kommunikation, Unternehmenskultur und Branding lassen sich spezifische Bilder nach außen transportieren. Es ist eine wahre Kunstform, hierbei das eigene Selbstbild authentisch und interessant an Dritte zu vermitteln. Marken nehmen eine besondere Rolle ein. Sie sind etwas Besonderes. Sie umfassen Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen und werden wie eine eigene „Persönlichkeit“ wahrgenommen.
Der Name in Verbindung mit der entsprechenden Reputation wird zu einem wertvollen Gut.


So verkauft beispielsweise der Techgigant Philipps seine Fernseher unter Lizenz. Keine eigene kostenintensive Produktion und Lagerung mehr. Dies übernimmt mittlerweile in Eigenregie ein chinesischer Hersteller aus Hongkong. Philipps besteht weiter am Markt. Weiterhin mit großer Bekanntheit und langer Tradition.

Eine Marke ist ein (Qualitäts-)Versprechen. Eine Vertrauensbasis zwischen Konsumenten und etablierten Unternehmen. Marken können sich folglich von ihren eigentlichen Kerngeschäften lösen. Sie sind übertragbar. Sie sind ein Image – das Produkte und Unternehmen aufbauen und erlangen.

Gute Marken sind im Ganzen zu betrachten. Wofür stehen sie? Welchen Nutzen haben sie? Und wie präsentieren sie sich? Eine klare Kundensegmentierung ist essenziell. Nicht jeder Mensch wird auch zum Kunden, daher ist eine Positionierung wichtig.


Werte wie Vertrauen, Transparenz und Authentizität sind Grundpfeiler einer klaren Markenkommunikation. Sich deutlich von Wettbewerbern differenzieren, erhöht die Chance, Kunden zu gewinnen. Erfolgreich wird eine Marke durch Produkte und Dienstleistungen, die Menschen akzeptieren und lieben, so sehr, dass sie sie in den Alltag integrieren.


Ob dies nun die Nike Sneakers sind, ein Apple iPhone oder die Google Suche zum besten Bowl-Restaurant der Stadt. Diese Loyalität garantiert Wachstum, denn Konsumenten achten verstärkt auf ihr Wohlbefinden. Das Leben soll einfacher werden, man möchte Freude erleben und auch teilen. Starke Marken sorgen daher für Emotionen. Sie sind Wegbegleiter und Wegbereiter. Sie beflügeln die Fantasie und wecken Begehrlichkeit.

 

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Worauf kommt es bei gutem Content an?

Wie erschafft man relevanten und wertvollen Inhalt?

Als Kreativer muss man die richtige Mischung aus Vertrauten und Innovation finden. Das Überraschende und Neue weckt Interesse. Aber es Bedarf mehr als schriller Inhalte, um glaubwürdig und authentisch Inhalte zu transportieren.

Solange das Bild eine Geschichte erzählt, die die Betrachtenden berührt, etwas fühlen lässt, kreiert man erfolgreichen Content.

Es ist keine technische Frage. Nicht die Wahl einer Kamera oder eines bestimmten Bildstils entscheidet über den Erfolg. Der Inhalt ist von entscheidender Bedeutung.

Beginnen wir mit der Komposition des Bildes. Hier nutzt man die vorhandenen Formen, Farben, das Licht und Linien. Man lenkt den Fokus auf die Kernaussage des Bildes. Sehr wichtig ist die Perspektive, denn eine ungewöhnliche Perspektive gibt immer etwas Besonderes.

Egal ob es nun der Blick über die Schulter ist oder ganz flach über dem Boden. Da wir sonst meist alles sitzend oder stehend betrachten weckt ein ungewöhnlicher Bildwinkel das besondere Interesse. Kontrastreiche Farben, das Spielen mit Licht und Schatten können Spannung und Ästhetik bringen. Der richtige Bildausschnitt ist entscheidend für die Wirkung des Bildes. Nachträglich kann man immer noch durch Bearbeitung und Zuschneiden eine andere Wirkung erzielen.

Es gibt viele Prinzipien und Leitideen im Design; eine besondere Bedeutung hat beispielsweise die Drittel Regel. Hierbei teilt man das Bild in drei waagerechte und drei senkrechte gleich große Flächen. Beim Fotografieren positioniert man Objekte entlang dieser Schnittpunkte. Eine Bildkomposition die sich an diesem Gitternetz orientiert ist angenehm anzusehen und wirkt harmonischer.

Aber hervorstechende Bilder entstehen auch aus dem Bruch mit geltenden Regeln. Innovation bedeutet, neue Wege zu beschreiten und im wahrsten Sinne des Wortes neue Perspektiven einzunehmen. Wichtig bleibt aber immer die Bildaussage, die Geschichte, die es erzählt. Sie muss durch das Gesamtbild klar kommuniziert werden und den Betrachter mitreißen. Einfach fesseln und die Blicke auf sich ziehen.

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Content is king – Doch was bedeutet guter Content?

Content, ein Wort, das seit Jahren in aller Munde ist. Auf unterschiedlichsten Plattformen die Basis des Tagesgeschehens.

Die eigentliche Frage ist: Was steckt dahinter? Und was macht Inhalte erst wertig?
Unter Content versteht man im Allgemeinen alle möglichen Formen und Formate. Angefangen bei Bildern, über Musik, Videomaterial bis hin zu Texten.
Er ist allgegenwärtig. Ein fester Bestandteil unseres Alltags in Social-Media, auf Blogs, in Produktvideos oder Infografiken und vielem mehr.

Im Content-Marketing werden für die jeweilige Zielgruppe ansprechende und relevante Inhalte für die unterschiedlichsten Kanäle kreiert. Es muss nicht zwangsläufig Werbung sein. Das Vermitteln nützlicher Informationen und der Aufbau von Vertrauen sind der Schlüssel.

Ziel ist es, die Bekanntheit der eigenen Marke oder Person zu steigern, die Bindung zur Kundschaft zu stärken und sich zu positionieren. Mehr Aktivität auf den eigenen Internetpräsenzen steigert die Reichweite. Ein Vorteil des Content-Marketing ist die Messbarkeit. Likes, Shares, Kommentare geben einen genauen Einblick in Kennzahlen.
Nur eine individuelle Strategie kann zum Erfolg führen.

Hierfür müssen eigene Ziele genau definiert werden, denn langfristiger Erfolg ohne Strategie wird nicht funktionieren. Eine langfristige Perspektive ist immer kleinen kurzzeitigen Effekten vorzuziehen. Inhalte sollten also klar auf eine Zielgruppe zugeschnitten sein und eine klare Message transportieren. 

Storytelling gilt als die Königsdisziplin für die Kreation von Inhalten.
Das Erzählen eigener Geschichten, ob über das Produkt, die Marke oder die Personen dahinter, schafft Nähe und baut Loyalität auf. Wer dieses Handwerk versteht, kann Emotionen wecken, das Alltagsgeschäft beleben und seine Kunden mit Authentizität fesseln.

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Design ist die Lösung. Nicht das Problem.

– Kreativkolumne.

Jedes Unternehmen, ob Mittelstand oder internationales Großunternehmen,  versucht eine Marke zu kreiern. Manch einer schafft eine klare Identität durch Logo, Farben, Schriften etc.

Andere wiederum scheitern an dieser wahren Kunstform.

Eine Marke bzw. ein Markendesign sorgt für eine Differenzierung zur Konkurrenz. Sie sorgt für Wiedererkennungswert und Aufmerksamkeit. Es vermittelt ein einheitliches Bild, ein Image, eine klare Identifikation.

Design ist also nicht nur etwas Kreatives. Es ist ein Leitbild für Unternehmen.

Design differenziert Unternehmen und Produkte. Es spricht Kunden an und weckt Interesse. Genauergesagt das Kaufbedürfnis und somit im Umkehrschluss auch den Umsatz.

Das Logo z.B. muss nichts erklären, sondern sollte einfach identifizierbar sein.

Einprägend, zeitlos und in verschiedenen Größen und verschiedenen Farben umsetzbar. Oft wird in ein Logo zu hineingedacht. Es wird zu komplex, unübersichtlich, nicht wiedererkennbar. Weniger ist oft mehr. Das kann man bei vielen Rebrandings beobachten, siehe Starbucks oder Instagram.

Starte mit einer Idee, mach Design interessant. Design ist die Kreation eines Erlebnisses. Design ist ein Resultat, was wir sehen, fühlen und erleben. Es muss über alle Kanäle einheitlich sein, auf der Websites, im Social-Media, der Print-Kampagnen, auf der Produktverpackung oder im Ladengeschäft. Eine einzigartige Handschrift die wiedererkennbar ist.

Meine Herangehensweise, ich muss das Unternehmen kennenlernen, die Menschen, die Kunden, die Mitbewerber. Wie ist der Status Quo, was soll erreicht werden. Dann geht meine Arbeit los, die ganzen Eindrücke müssen verarbeitet werden, der kreative Prozess beginnt.

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„Die Menschen bewegen. Zu einem zu kommen. Das ist Marketing.“ Andre Vaternam

VON NEW YORK NACH HANNOVER

Geboren und aufgewachsen in Salzgitter und für das Studium nach Hannover. So beginnt eine erfolgreiche Karriere in der Kreativbranche. Lokal, wie auch international.

Seine kreative Ader entdeckte er bereits in jungen Jahren. Mit Blick über die Schulter seines Onkels entbrannte die Leidenschaft für Illustrationen und Zeichnungen.

Eine Passion, die lange Jahre hinter Ausbildung und Studium zurückstehen musste. Mit Blick auf eine möglichst breite und vielseitige Qualifikation entschied er sich für den Studiengang international Management. Im Rahmen eines Praxissemesters zog es ihn für drei Monate in die USA. New York. Ostküste, um genau zu sein.

Für zwölf Wochen tauschte er Kröpcke gegen Big Apple. Central Park gegen Eilenriede.

Eine halbe Millionen Mitmenschen gegen acht Millionen.

Das Lebensgefühl und das komplett gegensätzliche Tempo der Metropole rissen ihn in ihren Bann. Nach seinem Studienabschluss an der FHDW und dem Erhalt einer green card ging er direkt zurück nach Manhattan. Während andere Kommilitonen in Bürojobs vor Ort gingen zog es ihn zurück in die Stadt die nie schläft. Eine Zeit seines Lebens, die sicher prägend war für den Marketingstrategen.

Für über zwei Jahre arbeitete er als Freelancer für eine Ratingagentur im Marketing. In seiner neuen Wahlheimat wehte ein anderer Wind. Im Gespräch erinnert sich: „Die Menschen denken und handeln anders als in Deutschland. Während bei uns eher Sicherheit und die Absicherung im Mittelpunkt der Arbeit stehen und Kollegen meist nur Kollegen bleiben – geht es in den USA anders zu. Hier gibt es eine höhere Geschwindigkeit. Mehr Risiko. Mehr Fluktuationen. Die eine Kollegin sitzt noch am Morgen bei einem Kaffee mit anderen zusammen und um die Mittagszeit ist ihr Tisch geräumt. Ohne viel Aufsehens. Auf der einen Seite stehen sich Mitarbeiter unter einander freundschaftlich gegenüber. Man unternimmt auch nach der Arbeit noch was zusammen. Man guckt nicht so genau auf die Uhr. Dafür kämpft jeder für sich selbst. Definitiv ein Unterschied in der (Unternehmens-)Kultur vieler Unternehmen. „

Während seiner Zeit im Ausland hatte er weiterhin einige Kunden vor Ort weiter betreut. Durch seine Zusammenarbeit mit Martin Polomka, stadtbekannt als Besitzer des traditionsreichen Tanzclubs Palo Palo und anderer Raschplatzlegenden, etablierte sich das Eventmarketing als einer seiner Schwerpunkte. Gemeinsam organisierten sie große Events und holten Stars der Musikszene, wie Sido oder Star DJs nach Hannover.

Mit der steigenden Popularität der sozialen Netzwerke endeten auch die Zeiten der Plakatwerbung. Der Fokus seiner Arbeit verlagerte sich auf Online Werbung und Kommunikationsstrategien in den digitalen Medien. Über Empfehlungen und seine wachsende Reputation als Mann mit dem Auge fürs Detail führten ihn schon auf vier Kontinente.

Für die Produktion von Imagefilmen für den Reiseveranstalter TUI oder als Produzent für Schulungsmaterial für den Audioriesen Sennheiser. In den kommenden Ausgaben werden wir mit ihm über Marketing und kleine Hacks für den Alltag in den sozialen Medien sprechen.

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Bildmaterial: Andre Vaternam