Kategorien
Reiseblogger

Nik und Yas Travel-Kolumne

Viele Menschen träumen davon, aus ihrem Leben oder Alltag auszubrechen. Einfach mal an das Meer fahren. Die Füße in den Sand stecken oder mit den Wanderschuhen durch die Alpen. Doch wer hat wirklich den Mumm, diesen Traum zu leben? Auf jeden Fall unsere Travel-Blogger Nic und Yas.

„Wir lieben es zu reisen, die Welt zu erkunden und Abenteuer zu erleben. Und das ist am aufregendsten wenn man mit dem Backpack komplett ungebunden unterwegs ist.

Eigentlich war der Plan: den Backpack auf den Rücken und los. Doch dann kam Corona. Der Plan B war der Ausbau eines Vans. Statt einer gemeinsamen Wohnung also ein vierrädriges Wohnzimmer. Auf unseren Reisen ging es stets in gemietete Räumlichkeiten. Hotels, Airbnbs oder ähnliches lassen keinen Raum für eine freie Entfaltung oder Gestaltung. Vanlife bietet uns diese Freiheit. Man reist durch die Welt und sieht auf dem Weg wesentlich mehr von den Ländern und man hat immer alles dabei.

Der Van soll unsere Homebase sein, mit der wir durch die Gegend reisen. Und wenn es sich ergibt, können wir immer noch unsere Sachen packen und irgendwo hinfliegen und danach wieder nach „Hause“ in den Van kommen. In Europa waren wir bisher kaum unterwegs. Es gibt noch so viel zu entdecken und erleben. Manches kennt man aus Familienurlauben. Urlaube sind aber nicht vergleichbar mit Reisen hautnah. Einer der größten Träume von uns ist es, einen richtigen weißen Winter zu erleben und die Nordlichter zu sehen. Der Kälte wollen wir mit einem eingebauten Ofen entgegenwirken.

Deswegen soll auch ein Kamin in unseren Van, so dass man sich nach
einem kalten Tag draußen gemütlich vor das knisternde Feuer mit einer Hot Chocolate
kuscheln kann. Eines unserer ersten Ziele ist Skandinavien, damit wir uns den Wintertraum ermöglichen können. Wie lange wir mit dem Van unterwegs sein werden, wissen wir noch nicht. Bis jetzt ist kein Ende geplant.

 Links

@nikandyas

Website:

https://de.nikandyas.com

Fotocredits:Niklas Bakuhn

Kategorien
Reiseblogger

Wanderlust – Die Reise-Kolumne

Wanderlust – was ist das eigentlich? Nein, ich muss die Wanderfreunde unter euch leider enttäuschen, denn es geht hierbei nicht um eine Kolumne über die spektakulärsten Wanderwege der Welt. Auch wenn dies ein Teil der Wanderlust sein kann. Es geht vielmehr um das Fernweh, das viele von uns so oft plagt. Laut Dictionary ist Wanderlust der Wunsch zu verreisen und viele verschiedene Plätze zu entdecken. Mich begleitet das Fernweh schon mein ganzes Leben. Schon als Kind habe ich es geliebt fremde Kulturen und Länder kennenzulernen und habe schließlich vor mehreren Jahren meine Liebe zur Welt zu meinem Beruf gemacht. Ich trage es nicht nur im Herzen, sondern seit Kurzem auch unter meiner Haut, da es mir sehr viel bedeutet und ein Teil meines Lebens ist.

Aber geht das überhaupt? Kann man sagen, dass man die Welt liebt und bereisen möchte, aber gleichzeitig bei jeder Reise auch immer selbst für einen CO2 Ausstoß verantwortlich ist, der eben dieser Welt schadet? Und welche Rolle spielt Corona sowie der dadurch verursachte Reise-Detox bei unserem Reiseverhalten in der Zukunft?

Bis Anfang 2020 haben wir in einer Welt gelebt, in der es sehr einfach war alle Orte zu bereisen. Ein Flug nach Mallorca hat oft weniger gekostet als eine Bahnfahrt nach München. Reisen nach Japan, Australien oder in die USA waren so selbstverständlich wie das tägliche Frühstück und wir haben oft Kurztrips in europäische Städte gemacht, wobei wir die nächstgelegene Stadt kaum kennen.

Unser Reiseverhalten war geprägt von „immer schneller, immer besser, immer mehr“, aber vor allem „immer günstiger“. Dass das gerade beim Reisen auf Dauer zu einer Konfliktsituation führen kann, dürfte eigentlich keine Überraschung sein.

Nicht falsch verstehen, Reisen muss kein Luxusgut sein. Jeder sollte und muss die Chance haben, die Welt zu bereisen, andere Kulturen und Länder kennenzulernen und dadurch auch über den Tellerrand hinaus sehen zu können. Nur so können wir uns auch persönlich weiterentwickeln, unseren Horizont erweitern und Freunde auf der ganzen Welt finden. Reisen ist auch für viele Zielgebiete, die vom Tourismus leben, mehr als wichtig. Die Pandemie war für meine Branche – die Touristik – somit ein Fluch und Segen zugleich.  

 

Auf der einen Seite steht also das Thema Nachhaltigkeit und auf der anderen Seite das Thema Bildung und Existenz.

Ich war noch nie begeistert davon, dass man für 5 EUR einen Flug buchen konnte. Dafür bekommt man normalerweise ein Tagesticket für die U-Bahn oder eine Currywurst mit Pommes. Aber einen Flug, der uns mehrere tausend Kilometer von A nach B bringt?! Das kann und darf nicht sein.

 

Wir müssen hier einen besseren Mittelweg finden, damit Reisen nicht zu einem Luxusgut wird, wir aber dieses hohe Gut nicht einfach verramschen und unserer geliebten Erde mit jeder unnötigen Reise einen weiteren Sargnagel verpassen.

Die Frage ist, ob wir das wirklich auch so wollen. Oder ist das Thema Nachhaltigkeit derzeit einfach nur ein Trend? Würdest du etwas mehr Geld für nachhaltiges Reisen ausgeben?

Ich lasse für meine Kunden inzwischen Bäume pflanzen, wenn sie eine Reise bei mir buchen, um dadurch den CO2 Abdruck zu kompensieren. Das ist ein kleiner Schritt, aber auf jeden Fall ein Anfang. Und bei eigenen Reisen innerhalb Deutschlands steige ich oft auf die Deutsche Bahn um, auch wenn es meistens etwas teurer ist.

Reisen ist und bleibt unglaublich wichtig – und zwar für die Ganze Welt. Aber bitte mit Verantwortung. Nach 1 ½ Jahren des Reise-Detox öffnen nun nach und nach viele Länder wieder ihre Grenzen. Die zurückgewonnene Reisefreiheit ermöglicht uns somit wieder tolle Erlebnisse und zugleich Einnahmen für Menschen aus ärmeren Ländern.

Nur ein bisschen nachhaltiger darf es bitteschön bleiben!

Titelfoto: dino-reichmuth-A5rCN8626Ck-unsplash

Foto auf Wasser: luca-bravo-O453M2Liufs-unsplash

Foto Auto: dino-reichmuth-A5rCN8626Ck-unsplash

Kategorien
Reiseblogger

Reise Tipps by Nik and Yas

Reisen ist für uns mehr als nur an einen anderen Ort zu gehen und sich die Touristen-Hotspots anzuschauen. Es ist ein Lebensstil durch den wir die vielfältigen Kulturen, liebevollen Menschen und atemberaubende Natur unserer Welt erleben. Und wie mit den meisten Sachen im Leben, macht ein bisschen Übung und Wissen das Abenteuer runder und angenehmer. Wir haben aus unserer jahrelangen Reiseerfahrung ein paar Tipps für euch zusammengefasst:

1. Plan und buch die Reise.

Es ist wesentlich günstiger und flexibler Reisen selber zu planen und zu buchen, und das ist ganz simpel! Wir benutzen skyscanner.com für Flüge, booking.com für Hotels und Hostels und hotwire.com für stark reduzierte Hotels. Bei vielen Internetseiten wird der Preis teurer, je länger man recherchiert. Um dem zu entgehen suchen und vergleichen wir an einem Gerät und buchen an einem anderem.

2. Ich packe meinen Koffer…

…mit einem Kentersack damit meine Habseligkeiten trocken bleiben. Wie oft waren wir schon auf kleinen Booten um zu abgelegenen Inseln zu kommen und alles wurde so schnell nass. Einem Wäschesack um die dreckige Kleidung von der sauberen zu trennen. Einem Mikrofaser Handtuch weil sie extra klein und leicht sind und einer mini Gepäckwage damit ich mein Gepäck so packen kann, dass ich das gebuchte Gewicht nicht überschreite.

3. Carry-on

Apropro Koffer. Es lohnt sich Wechselkleidung im Handgepäck einzupacken, falls der Koffer verspätet ankommt oder sogar verloren geht.

4. On Budget?!

Wir haben uns Seidenschlafsäcke für die Nächte in günstigen Hostels gegönnt, für die Fälle, dass das Bett nicht so appetitlich aussieht und als Schutz vor Bedbugs.

5. Reise umweltbewusst!

Niemand möchte sich an traumhaften Stränden zwischen alten Flip-Flops, Chipstüten und Plastikflaschen sonnen. Hab Müllbeutel dabei und hinterlass jeden Ort besser als du ihn vorgefunden hast. Damit tust du etwas gutes für die Umwelt und füllst dein Karma-Konto auf!

6. Plastikflaschen kaufen?

Wir reisen nie ohne unseren Wasserfilter los. Sofern das Wasser halbwegs trinkbar aussieht, kann man es durch den Wasserfilter laufen lassen. Somit können wir unsere Wasserflaschen überall auffüllen und vermeiden den Kauf von Plastikflaschen, die man sonst mühevoll vom Supermarkt schleppen müsste.

page1image54368256 page1image54365760 page1image54369408

7. Internet im Ausland

Um stets Internet zu haben kaufen wir uns Prepaid SIM-Karten der jeweiligen Länder in denen wir unterwegs sind. Sie sind ein vielfaches günstiger und haben bessere Konditionen, sprich mehr Datenvolumen.

8. Auf eigene Faust!

Die abenteuerlichsten und schönsten Erfahrungen haben wir „off the beaten path“ erlebt. Lass dich von Travelblogger:innen inspirieren und frag die locals um die wunderschönen versteckten Orte zu finden. Unserer Erfahrung nach sind die locals super freundlich und hilfsbereit.

9. Mobil im Ausland

Die Öffis sind vermutlich die günstigste Art und Weise um von A nach B zu kommen, dafür aber auch sehr zeitintensiv und nicht sehr flexibel. Alternativ kann man sich mit den preiswerten Taxidiensten Uber und Grab fortbewegen. Unser Favorit ist allerdings einen Roller oder eine Cross auszuleihen und damit preiswert und komplett frei das Land zu erkunden.

10. Bleib auf Kurs.

Mit der App ‚maps.me‘ bleibt man auch ohne Internet auf dem Weg. Die App funktioniert per GPS, ist ziemlich akkurat und kennt sogar die meisten Wanderwege.

11. Führerschein im Ausland

Außerhalb der EU ist der deutsche Führerschein nicht gültig. Für kleines Geld kann man einen Internationalen Führerschein beantragen, dem man zusätzlich zum deutschen Führerschein mit sich führen sollte.

12. Wild Campen oder Campingplatz?

Auf einem Roadtrip ist die App ‚Park4night’ besonders hilfreich. Mit der App findet man Europaweit Plätze an denen man kostenlos übernachten darf.

13. Für alle Vegetarier und Veganer unter uns:

Die App ‚Happycow’ ist Gold wert! Die App wird von Restaurants weltweit benutzt und zeigt dir eine Auswahl von Gaststätten mit vegetarischen und veganen Optionen an. In den meisten Fällen sind Fotos, eine grobe Preiseinschätzung und hilfreiche Rezessionen vorhanden.

14. Dokumentier deine Reise!

Egal ob du eine Fotoperson bist oder nicht, macht ein paar Fotos von den Orten und Leuten die den Moment besonders machen. Wir haben Anfangs kaum Fotos gemacht und im Rückblick hätten wir das gerne anders gemacht.

15. Polarsteps.

Damit die festgehaltenen Momente nicht verloren gehen, macht es Sinn die Fotos hochzuladen. So hast du sie immer, auch wenn das Handy oder die Kamera verloren gehen sollte. Die App ‚Polarsteps’ ist super dafür, weil du entscheiden kannst wer deine Reise miterleben darf. Sie läuft passiv per GPS

und zeichnet den geografischen Verlauf deiner Reise auf. Sobald du etwas erlebst was du festhalten möchtest erstellst du einen „Step“ und die App speichert den Ort. In den Step können Fotos hochgeladen und noch etwas dazugeschrieben werden. So ist deine Reise automatisch chronologisch geordnet und du kannst sie zum Schluss per Knopfdruck als Buch drucken oder einfach online lassen.

16. Denk an deine liebsten Zuhause

Jeder freut sich über Postkarten. Mit der App ‚Urlaubsgruss‘ kann man individuelle Postkarten erstellen, die mit guter Qualität in Deutschland gedruckt und schnell Versand werden.

17. Das WICHTIGSTE von allen:

Bring gute Laune, Offenheit für neue Kulturen und Traditionen und eine JA-Einstellung mit. Auf unserer Reise wurden wir mehrfach zu Kava-Zeremonien eingeladen. Das ist eine schöne tradition in Fiji, bei der man sich in einer Gruppe Kava, ein Getränk aus einer heimischen Wurzel, und erlebte Abenteuer teilt. Zu Beginn haben wir uns nicht getraut Kava zu trinken, irgendwann hat sich das jedoch geändert. Im Nachhinein hätten wir gerne schon früher den Mut aufgebracht.

18. Wenn man die Sprache nicht lesen kann.

‚Google Translate’ ist eine App mit der jeder sogar Chinesisch übersetzten kann. Man hält einfach die Kamera auf das was man übersetzt haben möchte und die App macht den Rest!

Unsere Top 10 Reise Apps:

  1. Polarsteps
    – Dokumentation / Reisetagebuch

  2. Maps.me
    – Offline Navigation

  3. Park4Night
    – (Kostenlose) Campingplätze in Europa

  4. Google Translate
    – Übersetzung per Kamera

  5. Happy Cow
    – Zeigt viele vegane/vegetarische Restaurants der Welt.

  6. Travelspend
    – Reisekosten notieren / dokumentieren

  7. Urlaubsgruss
    – verschicke echte Postkarten mit eigenen Fotos

  8. Night Sky
    – Entdecke Sternbilder über dir

  9. Komoot
    – Finde jeden Tag neue Wanderrouten

  10. Skyscanner
    – Für günstige Flüge

 

Kategorien
Reiseblogger

Reisen als Lebensstil mit vielen facetten.

Reise Tipps by Nik and Yas

Reisen ist für uns mehr als nur an einen anderen Ort zu gehen und sich die Touristen-Hotspots anzuschauen. Es ist ein Lebensstil durch den wir die vielfältigen Kulturen, liebevollen Menschen und atemberaubende Natur unserer Welt erleben. Und wie mit den meisten Sachen im Leben, macht ein bisschen Übung und Wissen das Abenteuer runder und angenehmer. Wir haben aus unserer jahrelangen Reiseerfahrung ein paar Tipps für euch zusammengefasst:

1. Plan und buch die Reise.

Es ist wesentlich günstiger und flexibler Reisen selber zu planen und zu buchen, und das ist ganz simpel! Wir benutzen skyscanner.com für Flüge, booking.com für Hotels und Hostels und hotwire.com für stark reduzierte Hotels. Bei vielen Internetseiten wird der Preis teurer, je länger man recherchiert. Um dem zu entgehen suchen und vergleichen wir an einem Gerät und buchen an einem anderem.

2. Ich packe meinen Koffer…

…mit einem Kentersack damit meine Habseligkeiten trocken bleiben. Wie oft waren wir schon auf kleinen Booten um zu abgelegenen Inseln zu kommen und alles wurde so schnell nass. Einem Wäschesack um die dreckige Kleidung von der sauberen zu trennen. Einem Mikrofaser Handtuch weil sie extra klein und leicht sind und einer mini Gepäckwage damit ich mein Gepäck so packen kann, dass ich das gebuchte Gewicht nicht überschreite.

3. Carry-on

Apropro Koffer. Es lohnt sich Wechselkleidung im Handgepäck einzupacken, falls der Koffer verspätet ankommt oder sogar verloren geht.

4. On Budget?!

Wir haben uns Seidenschlafsäcke für die Nächte in günstigen Hostels gegönnt, für die Fälle, dass das Bett nicht so appetitlich aussieht und als Schutz vor Bedbugs.

5. Reise umweltbewusst!

Niemand möchte sich an traumhaften Stränden zwischen alten Flip-Flops, Chipstüten und Plastikflaschen sonnen. Hab Müllbeutel dabei und hinterlass jeden Ort besser als du ihn vorgefunden hast. Damit tust du etwas gutes für die Umwelt und füllst dein Karma-Konto auf!

6. Plastikflaschen kaufen?

Wir reisen nie ohne unseren Wasserfilter los. Sofern das Wasser halbwegs trinkbar aussieht, kann man es durch den Wasserfilter laufen lassen. Somit können wir unsere Wasserflaschen überall auffüllen und vermeiden den Kauf von Plastikflaschen, die man sonst mühevoll vom Supermarkt schleppen müsste.

7. Internet im Ausland

Um stets Internet zu haben kaufen wir uns Prepaid SIM-Karten der jeweiligen Länder in denen wir unterwegs sind. Sie sind ein vielfaches günstiger und haben bessere Konditionen, sprich mehr Datenvolumen.

8. Auf eigene Faust!

Die abenteuerlichsten und schönsten Erfahrungen haben wir „off the beaten path“ erlebt. Lass dich von Travelblogger:innen inspirieren und frag die locals um die wunderschönen versteckten Orte zu finden. Unserer Erfahrung nach sind die locals super freundlich und hilfsbereit.

9. Mobil im Ausland

Die Öffis sind vermutlich die günstigste Art und Weise um von A nach B zu kommen, dafür aber auch sehr zeitintensiv und nicht sehr flexibel. Alternativ kann man sich mit den preiswerten Taxidiensten Uber und Grab fortbewegen. Unser Favorit ist allerdings einen Roller oder eine Cross auszuleihen und damit preiswert und komplett frei das Land zu erkunden.

10. Bleib auf Kurs.

Mit der App ‚maps.me‘ bleibt man auch ohne Internet auf dem Weg. Die App funktioniert per GPS, ist ziemlich akkurat und kennt sogar die meisten Wanderwege.

Unsere Top 10 Reise Apps:
  1. Polarsteps
    – Dokumentation / Reisetagebuch

  2. Maps.me
    – Offline Navigation

  3. Park4Night
    – (Kostenlose) Campingplätze in Europa

  4. Google Translate
    – Übersetzung per Kamera

  5. Happy Cow
    – Zeigt viele vegane/vegetarische Restaurants der Welt.

  6. Travelspend
    – Reisekosten notieren / dokumentieren

  7. Urlaubsgruss
    – verschicke echte Postkarten mit eigenen Fotos

  8. Night Sky
    – Entdecke Sternbilder über dir

  9. Komoot
    – Finde jeden Tag neue Wanderrouten

  10. Skyscanner
    – Für günstige Flüge

Kategorien
Reiseblogger

Aus Liebe zur Welt. Um die Welt. Reiseblogger Nik und Yas.

Sie bringen den Spirit einer scheinbar vergangen Ära zurück. Ein Look irgendwo zwischen Travelblogger Sternchen und Woodstock Festival. Genug der oberflächlichen Betrachtung – zurück zu den Menschen hinter der Geschichte.

Wer hier ein weiteres Influencerpärchen vermutet wird „enttäuscht“. Niklas und Yasmin lernten sich bereits zu Schulzeiten kennen und lieben. Bereits seit mehr als 7 Jahren teilen sie ihr Leben und ihre Erlebnisse miteinander. Ein junges Paar verbunden durch Weltoffenheit und Wanderlust.

Der Beginn ihrer Zeit als Globetrotter um die ganze Welt begann 2014 mit einer Last-Minute Reise für einen Monat nach Mexiko. Diese Reise entfachte in den beiden ein wahres Reisefieber. Sie wollten mehr von der Welt sehen und auf den Reisen ohne Zeitdruck das Land so unverfälscht wie möglich kennenlernen.

2017 begann ihre Tour rund um den Globus. Aus ursprünglich einem geplanten Urlaubssemester wurden 6. Drei Jahre on the road – den Horizont als Ziel.

Ihre erste Station abroad war das Land der Kängurus und anderer Beuteltiere: Australien. Nach dem Prinzip Work & Travel wollten sie zunächst einige Monate arbeiten, um dann eine unbestimmte Zeit durch die Weiten des Outback und der Küste reisen zu können.
Die erste Arbeitsstelle entpuppte sich schnell als Knochenjob ohne Aussicht auf größere Einkünfte. Als Erntehelfer Früchte in riesigen Kanistern sammeln und pro Einheit bezahlt zu werden, erwies sich als nicht rentabel. Auf einem Portal für Arbeitskräfte präsentieren sie sich erneut. Ihre Personen, Fähigkeiten und Ziele mit der Reise. Nach kürzester Zeit meldete sich der Betreiber einer Farm auf der sie für fünf Monate bleiben und arbeiten würden.

Jeden Tag wurde in der Hitze der australischen Sonne kräftig angepackt, Traktor gefahren oder schwere Lasten mit dem Gabelstapler bewegt. Für die harte Arbeit folgte aber auch eine gute Bezahlung, die im Folgenden die weiteren Touren der Weltenbummler finanzierte.

Mit einem fertig ausgebauten Geländewagen fuhren sie 50.000 Kilometer durch die Steppen, Halbwüsten und Küstenregionen des roten Kontinents.

Anders als Touristen mit Vans oder schönen Campern, konnten sie sich so auch abseits der existierenden Fahrtrouten bewegen. Kleinere Flussläufe überqueren oder sich bis in kleine Berge vorwagen.

Trotz Erfahrung und Erfindungsreichtum, blieb auch den beiden ein Schockerlebnis nicht erspart. Eines Tages – kurz vor Weihnachten – standen die beiden mitten in einem Nationalpark mit idyllischem Strand umgeben von wilder atemberaubender Wildnis.

Das Problem: Ein platter Reifen. Das noch größere Problem: die Sicherung des entsprechenden Ersatzreifen ließ sich nicht entfernen. Der Haltebolzen war mit einem Schloss gesichert zu dem der Schlüssel fehlte. Mitten im Nirgendwo gab es weder Empfang noch Zugang zu anderen Teilen moderner Zivilisation. So harten sie tagelang mit rationiertem Wasser aus. Bis der Ranger der Gegend zu Hilfe kam. Nach den Feiertagen drehte er seine Runden durch die Gegend, um nach dem Rechten zu sehen. Die beiden schilderten ihre missliche Lage und ernteten einen wissenden Blick und nach einem Handgriff hielt der Ranger den gesuchten Schlüssel in Händen. Unter dem eingebauten Bett und einem zusätzlichen Sitz steckend, hatten sie tagelang mit widrigsten Umständen kämpfen müssen. Eines von vielen Erlebnissen, welches den beiden für immer in Erinnerung bleiben wird. In den kommenden Ausgaben werden wir mehr über das Reisen mit Partner und kleinen Lifehacks für unterwegs berichten. Seid gespannt.

Social Links

@nikandyas

Website:

https://de.nikandyas.com

 

Fotocredits:

Niklas Bakuhn