GOETHE EXIL

Fotografie als ehrlichste Kunstform

 

Hannover ist voller Möglichkeiten und Vielfalt. An jeder Straßenecke gibt es Neues zu entdecken. Man muss nur wissen, wo man gucken muss. Manchmal sind es versteckte Räumlichkeiten in Innenhöfen. Oder am Ende einer Seitenstraße. Am Goetheplatz findet sich das Exil. Genauer gesagt das Goethe Exil. Seit über 5 Jahren existiert hier ein Kunstatelier mit Büro- und Atelier-Räumlichkeiten.

 

Zum kreativen Schaffen brauchen Künstler Raum, um sich auszubreiten, zu experimentieren und natürlich um die Früchte ihrer Arbeit präsentieren zu können.

Im Exil arbeiten junge Dokumentarfotograf*innen aus Hannover an der Umsetzung ihrer Ideen.

 

Wo nun hochwertige Fotoprojekte geplant und realisiert werden, wurden früher Schilder hergestellt. In der alten Fabrikhalle mit ihren 250 Quadratmetern versucht eine Künstlergemeinschaft die Themen unserer Zeit einzufangen. Kunst ist ein Spiegel der Epoche, in der sie geschaffen wurde. Hier will man mit zeitgenössischen Kunst- und Kulturveranstaltungen die Menschen erreichen.

 

Mit dabei Konzerte, Lesungen und andere Live Performances von externen Kunstschaffenden. Ein Ort geprägt vom Austausch und Diskurs. Gesprächen unter Kollegen genauso wie reinschnuppernden Besucher*innen. Das Goethe Exil soll mehr sein als ein Atelier. Es ist ein physischer und sozialer Raum in dem die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen können. Denn Gesellschaft lebt vom Dialog. Vom Streiten und gegenhalten unterschiedlicher Positionen und Ansichten. Seit ihrer Gründung hat sich die Ateliergemeinschaft zu einem authentischen und freien Anlaufpunkt für Fotografiebegeisterte entwickelt.

 

Das Goethe Exil nimmt regelmäßig am ZINNOBER-Kunstfest sowie am Lumix Festival für jungen Bildjournalismus teil und führt zahlreiche Kooperationsprojekte mit der HS Hannover durch. Neben Fotos entsteht hier die Zeitung BUTJER. Der Name geht zurück auf eine alte Begrifflichkeit. Als Butjer bezeichnete man in vergangenen Zeiten ungebetene Gäste. Aus der Beschimpfung entwickelt sich im Stadtteil Linden ein stolzer Titel. Hinter der Zeitung steckt also eine Besinnung auf die Stadtgeschichte und das „Eindringen“ in die bestehenden Printmedien von außen. Die beteiligten Fotografen gingen für die Erstellung der Zeitung im wahrsten Sinne des Wortes neue Wege. Bewusst besuchten sie Orte im Stadtgebiet, die nie zuvor aktiv besucht wurden.

 

Bewaffnet mit Kamera und einem scharfen fast schon dokumentarischen Blick ging es dann durch die Straßen der Stadt. Ein Versuch, das lebendige Hannover unverfälscht und hautnah einzufangen. Authentisch, offen und gemeinschaftlich. Das ist Goethe Exil!
In kreativen Kollaborationen mit befreundeten Initiativen aus einem stetig wachsenden Netzwerk, entstehen neue Präsentationsformen und ein interdisziplinäreres Verständnis von Kunst und Fotografie.

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