Offline versus Online, oder kann sich das ergänzen?

Der Online-Handel läuft seit Jahren dem Offline-Handel den Rang ab. Und er ist weiter auf dem Vormarsch, nicht nur durch die Corona-Pandemie. Jedoch fanden die Marktforscher von YouGov unter Verbrauchern aus 17 verschiedenen Ländern heraus, dass Menschen trotz der Pandemie immer noch am liebsten stationär einkaufen. Jedoch bleibt eine zunehmende Verschiebung hin zum E-Commerce deutlich erkennbar.

Wer kennt es nicht: Man steht im Markt, sieht ein Produkt und sucht online nach einem günstigeren Preis. Bei Kleidung steht man oft vor Problemen wie etwa Größe oder Passform. Selbst wenn man einer Marke treu ist, bedeutet das nicht gleich, dass alles perfekt passt. Trotz vieler Versuche, per Handy Maß zu nehmen, bleibt diese Methode meist experimentell und ist in der Praxis nicht anwenderfreundlich.

Die Grenzen zwischen digitaler und analoger Welt lösen sich auf

Doch die Innovationen im Online-Handel bleiben nicht stehen. Meta, ehemals Facebook, arbeitet mit seinem Metaverse daran, Produkte in 3D erlebbar zu machen. So kann man etwa in sein Traumauto steigen, es individuell anpassen und eine Testfahrt damit machen. Die Grenzen zwischen digitaler und realer Welt verschwimmen zunehmend.

Verstärkt werden die getrennten Kanäle von online und offline in einer vernetzten Einkaufsreise, der sogenannten „Customer Journey“, genutzt. Käufer von heute denken nicht in Kategorien wie „Online-Shopping“ oder „In-Store-Shopping“. Am Ende geht es um „Shopping“! In einer verbundenen Welt geht alles von der Produktsuche über die Produktbetrachtung bis zum anschließenden Kauf nahtlos ineinander über.

Das Beste und Praktischste aus beiden Welten nutzen

Idealerweise kann der stationäre Händler den Verkauf im Geschäft um einem entsprechenden Online-Auftritt ergänzen. So lassen sich die Vorteile beider Vertriebswege bündeln.

Wie lassen sich digital und offline noch verbinden? Eine Ergänzung sind Pop-Up Stores sowie Promotion- und Aktionsflächen in Städten und Shopping-Malls. Hier können Konsumenten die Produkte probieren, erleben und sie anschließend im Online-Shop bestellen. „Amazon“ als reiner Onlinehandel stößt in den USA immer mehr mit Stores in die Städte vor, wo Kunden die Produkte kaufen oder ihre Bestellungen abholen können. Viele Modehäuser bieten in ihren Online-Shops die Möglichkeit, sich die gewünschten Waren an eine nahegelegene Filiale liefern zu lassen.

Man sollte hier also keinen Kampf zwischen Konkurrenzmodellen sehen, sondern Vorteile kombinieren. So heißt die Zukunft des Vertriebs „Multi-Channel-Marketing“. Es wird in Zukunft verstärkt darum gehen, wie der stationäre Handel in seiner Multi-Channel-Strategie für seine Kunden als Ergänzung das Online-Shopping ermöglicht. Für den Online-Handel hingegen darum, wie er näher an den Kunden rückt und die Produkte greifbarer und erlebbarer macht.

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Andre Vaternam

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